Enduro, das heißt „Ausdauer“ und lässt sich auch mit „abgehärtet“ übersetzen. Genau diese Härte braucht wohl auch jeder, der sich Mitte November auf eine etwa acht Kilometer lange Runde begibt, die neben dem schwer zu fahrenden tiefen Dreetzer Sand auch noch zahlreiche künstliche Hindernisse bereithält. Es werden – in einer marathonähnlichen Renndistanz von drei Stunden – Betonrohre oder große Reifen zu überqueren sein – und das möglichst schnell und sturzfrei.
In Dreetz treten, neben den Fahrern des ADAC-Cup, auch immer viele Starter benachbarter Bundesländer an. Und da es neben den Einzelfahrern auch noch eine starke Teamklasse gibt, bietet sich auch hier vielen einheimischen Akteuren die Möglichkeit, das lange Rennen zu zweit im Wechsel zu bestreiten. Ganz so ausdauernd brauchen die Kids nicht zu sein. In verschiedenen Klassen treten die Jüngsten – auf etwas entschärften Streckenabschnitten – in einem einstündigen Wettbewerb gegeneinander an.
Da hier bereits die Sechsjährigen um schnelle Rundenzeiten kämpfen, darf man auch in den kleinen Klassen auf interessante Rennen gespannt sein, bevor im Anschluss die Großen auf den zerfahrenen Gesamtparcours gehen.
Für alle Zuschauer wird die Veranstaltung kostenlos auf dem weitläufigen Gelände des MC Dreetz ab 10 Uhr mit dem Start der Nachwuchsklassen beginnen.
Am Vormittag fahren die Kids der Klassen 50, 65, 85 und 125 jeweils ein Ein-Stunden-Endurorennen auf einer verkürzten Strecke. Ab 12 Uhr starten die großen Klassen das Drei-Stunden-Enduro. WS