Neuruppin.
Die Beauftragte des Landes Brandenburg zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur bietet für ehemals politisch Verfolgte sowie deren mitbetroffene Angehörige eine Traumaberatung bei Gesundheitsschäden durch politisches Unrecht in der Sowjetischen Besatzungszone (SBZ) und DDR an, wie es in einer Mitteilung heißt.Die kostenlose Beratung erfolgt am Freitag, dem 9. Januar, zwischen 13.30 und 18 Uhr in den Räumen der Opferhilfe Land Brandenburg e. V. in der Bilderbogenpassage, Karl-Marx-Straße 33/34, in Neuruppin. Das Angebot richtet sich an jene, die sich bis heute durch Folgen des politischen Unrechts stark belastet fühlen oder die einen Menschen begleiten, der in der SBZ und DDR traumatische Erfahrungen machen musste. In einem geschützten Raum bietet die Beauftragte konkrete Hilfe für den nächsten Schritt beim Umgang mit den vielen Zerrissenheiten zwischen Damals und Heute an und unterstützt bei der Bewältigung des Alltags. Die Beratung erfolgt streng vertraulich, auf Wunsch anonym. WSEine Anmeldung ist nötig unter Tel. 0331/23729217 oder per E-Mail: traumaberatung@
lakd.brandenburg.de