Stadt, Land und Stadtwerke setzen gemeinsam die Sanierung der Landesstraße L167 in Neuruppin fort. Der Seedamm als Zufahrt zur Altstadt und die Steinstraße in Neuruppin bleiben 2026 weiter gesperrt. Die Bauarbeiten werden im Laufe des Jahres auch auf den bisher noch nicht gesperrten Teil der Steinstraße ausgedehnt.
Grundsätzlich soll die gesamte L 167 vom Seedamm, vorbei am Rheinsberger Tor und der St.-Georg-Kapelle, bis zur Kreuzung mit der Bundesstraße B 167 am Friedhof saniert werden. Das passiert in Abschnitten. 2026 ist dort aber keine weitere Sperrung geplant.
In der benachbarten Ernst-Toller-Straße gehen die Bauarbeiten ebenfalls weiter. Die Stadt Neuruppin lässt die Straße komplett neu bauen. Dabei entstehen auch weitere Parkplätze für Pkw und Motorräder, einige mit E-Ladesäule. Geplant ist, die Bauarbeiten bis September zu beenden. So lange ist die Tollerstraße gesperrt.
Sobald die Baufirmen dort fertig sind, startet wenige Meter weiter die nächste Baustelle: Der gesamte Vorplatz rund um den Bahnhof Rheinsberger Tor soll aufwendig umgebaut und neu gestaltet werden. Aus dem bisherigen Parkplatz wird ein Busbahnhof. Eine große Abstellanlage für Fahrräder ist geplant, neue öffentliche Toiletten, Sitzgelegenheiten und viele zusätzliche Bäume sind es ebenso.
Voraussichtlich ab September ist der Platz am Rheinsberger Tor deshalb für alle gesperrt. Parken können Autofahrer in der neu gebauten Ernst-Toller-Straße oder am Bahnhof West und der Präsidentenstraße.
Der Landesstraßenbetrieb will 2026 die Bundesstraße B 167 zwischen Neuruppin und der A 24 an der Abfahrt Neuruppin bei Dabergotz sanieren. Dabei sollen die Fahrbahndecke saniert und der Rad- und Gehweg auf 2,50 Meter verbreitert werden.
Die Arbeiten beginnen aller Voraussicht nach im späten Frühjahr und dauern laut Landesbetrieb etwa neun Monate lang.
In dieser Zeit müssen Autofahrer dort mit erheblichen Behinderungen und Umleitungen rechnen.
Die B 167 ist zeitweise nur als Einbahnstraße in Richtung Autobahn zu benutzen. Viele Details sind allerdings noch nicht bekannt, auch den genauen Baustart hat der Landesbetrieb bisher nicht genannt.
Für etliche Behinderungen dürften geplante Bauarbeiten in Wustrau sorgen. Dort soll 2026 die Brücke über den Wustrauer Rhin am Ortseingang abgerissen und neu gebaut werden. Über diese Brücke führt die Landesstraße L 164 von Herzberg über Radensleben und Wustrau nach Langen und Dammkrug.
Der Landesstraßenbetrieb bestätigt, dass das Projekt auf der Liste der Vorhaben für dieses Jahr steht, kann bisher aber noch keine Einzelheiten zu Bauzeit oder einer möglichen Umfahrung nennen.
Auch die Rheinsberger Mühlenstraße steht auf der Projektliste des Landesstraßenbetriebs für 2026. Seit Jahrzehnten streiten Stadt und Land darüber, wie dieser besonders desolate Abschnitt der Landesstraße L 15 saniert werden kann. 2026 könnte es theoretisch losgehen, heißt es jetzt vom Landesstraßenbetrieb. Die Planung zur Sanierung sei „weitestgehend fertig“, bestätigt Unternehmenssprecherin Dorothée Lorenz auf Nachfrage.
Trotzdem ist unklar, ob 2026 wirklich gebaut werden kann. Erst am 15. Dezember hat es Gespräche zwischen allen Beteiligten gegeben. Danach ist weiter unklar, wann die baufällige Obermühle, die direkt neben der Straße steht, stabilisiert oder abgerissen wird. Diese Baumaßnahme ist aber eine Voraussetzung für den geplanten Straßenbau.
Die Dauerbaustelle auf der Bundesstraße B 5 bei Wusterhausen ist beendet. Vier Monate früher als eigentlich geplant konnte die Sperrung dort kurz vor Weihnachten aufgehoben werden.
Trotzdem müssen Autofahrer auch 2026 mit Behinderungen rechnen. Dann will das Land die Fahrbahn der B 5 zwischen Dreetz und Segeletz sanieren lassen. Der genaue Zeitraum ist jedoch noch unklar.
In Wittstock gehen die Bauarbeiten an der Pritzwalker Straße weiter voran.
Obwohl es erhebliche Probleme mit dem Baugrund gab, hofft die Stadt weiter, die Bauarbeiten bis Ende Mai 2026 beenden zu können. Bis dahin ist die Pritzwalker Straße aber gesperrt.
Noch keinen konkreten Zeitraum gibt es für eine zweite Baustelle in der Stadt. Der Landesstraßenbetrieb plant, 2026 die gesamte Fahrbahn der Landesstraße L 15 innerhalb der Stadt auf Vordermann zu bringen.
Die Bauarbeiten gehen auch an der Bundesstraße B 103 weiter. Zwischen Gantikow und Vehlow im Landkreis Prignitz wird an Gehweg und Fahrbahn gebaut, und zwar bis Ende 2026.
In Lohm plant der Landesbetrieb für 2026, einen Durchlass zu sanieren. Deshalb kommt es auch dort auf der Landesstraße L 14 zu Beeinträchtigungen.
Und schließlich soll 2026 die Fahrbahndecke der L 22 saniert werden. Das dürfte für einige Behinderungen zwischen dem Lindower Ortsteil Keller und Schönermark im Landkreis Oberhavel sorgen. Reyk Grunow