Eine „entschwundene Welt“
Das Wittstocker Kino „Astoria“ lädt für den 1. Februar zu einer Zeitreise in Bildern ein

Dokumentation „Ostpreußen – Entschwundene Welt: Die Jahre 1912 bis 1945“.Foto: Neue LLoyd Filmdistribution
Wittstock / Dosse. Am Sonntag, dem 1. Februar, wird ab 16.30 Uhr im Wittstocker Kino „Astoria“ der Film „Ostpreußen – Entschwundene Welt“ gezeigt. Im Anschluss an die Vorstellung kann man mit Filmemacher Hermann Pölking ins Gespräch kommen. Er teilt Einblicke in Entstehung, Recherche und seine Sicht auf dieses „in die Geschichte entschwundene Land“. Die Dokumentation ist eine filmische Zeitreise in die Geschichte der ehemaligen preußischen Provinz Ostpreußen – erzählt ausschließlich durch historische Film- und Tonaufnahmen aus den Jahren 1912 bis 1945. Hermann Pölking verzichtet auf nachträgliche Inszenierungen, Interviews oder Neudrehs. Stattdessen lässt er die Bilder selbst sprechen: über Alltag, Landschaften und Lebenswirklichkeiten in einer Region, die in die Geschichte entschwunden ist. Über 80 Prozent des Materials stammen von Amateurfilmern, was persönliche, überraschende und oft sehr bewegende Einblicke schafft. WS

Einlass ist ab 16 Uhr. Tickets gibt es im Kino (Reservierungen sind unter Telefon 03394/433813 möglich).

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