Mithilfe erwünscht
Das Portal „Maerker Brandenburg“ nimmt seit Jahren Hinweise der Bürgerentgegen – Jetzt wurden Internetportal und App umfassend überarbeitet

Illegal entsorgter Müll ist immer wieder ein Ärgernis: Das Bürgerportal „Maerker“ bietet die Möglichkeit, solche Probleme unkompliziert zu melden. Foto: Matthias Koch
Ostprignitz-rUPPIN. Wittstock, Kyritz, Neustadt, Neuruppin, Rheinsberg, Fehrbellin, Lindow, Wusterhausen und Heiligengrabe sind dabei. 128 Gemeinden im Land Brandenburg beteiligen sich seit Jahren am Bürgerportal „Maerker Brandenburg“. Über das Portal „Maerker“ können Bürger ihrer Stadt-, Gemeinde- oder Amtsverwaltung auf einfachem Weg mitteilen, wo es ein Infrastrukturproblem in ihrem Ort gibt. Das reicht von illegal entsorgtem Müll bis hin zu Verkehrsproblemen wie Schlaglöchern, defekten Ampelanlagen oder demolierten Straßenschildern. Die Verwaltung teilt daraufhin mit, wie sie den Missstand beseitigen wird. Ampelsymbole informieren den Bürger über den Stand der Bearbeitung seines Hinweises.

Ziel des Bürgerservice ist es, die Zufriedenheit der Bürger mit ihrer Kommune zu sichern, zu verbessern und den aktiven Dialog der Bürger mit ihrer Verwaltung zu fördern. Informationen in Ordnungsangelegenheiten können auf diesem Weg schnell weitergegeben und daraus resultierende Probleme gelöst werden.

Nach einem umfangreichen technischen Relaunch präsentiert sich das Bürgerportal „Maerker Brandenburg“ seit dem 26. Februar im neuen Design und mit verbesserter Funktionalität noch anwenderfreundlicher und moderner. In diesem Zusammenhang wurde auch die entsprechende Maerker-App neu gestaltet und kann seit gestern kostenfrei aus dem Play-Store oder App-Store heruntergeladen werden.

Wer über maerker.brandenburg.de ins Internet geht, klickt auf der ersten Seite seine Kommune an und gelangt so zum entsprechenden Formular. Dort finden sich alle aktuellen Hinweise und die Möglichkeit, einen eigenen Hinweis einzugeben. Dabei sind die mit einem Stern markierten Felder Pflichtfelder. Im Feld „Beschreibung“ sollte man das Problem so präzise wie möglich beschreiben.

Meldungen, die bis 14 Uhr eingestellt werden, erscheinen spätestens am ersten folgenden Arbeitstag um 18 Uhr. Zulässige Bürgerhinweise werden nicht gefiltert. Innerhalb von drei Arbeitstagen wird eine verbindliche Antwort veröffentlicht.

Jeder Bürger, der seine E-Mail-Adresse hinterlässt, erhält eine Antwort und wird über Änderungen (Status) informiert. Gabriele Elstermann
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