In diesem Jahr wurde die Aktion, welche seit 2002 jährlich stattfindet, erstmalig landkreisweit unter dem seit 2024 bestehenden neuen Namen Sommer-Camp OPR beworben. Das Logo dazu wurde 2023 von Schülern der Gestaltungs- und Medienklassen des OSZ entworfen.
Erfreulicherweise ist jetzt wieder eine erhöhte Spendenbereitschaft zu verzeichnen und die Umsetzung des Camps ist finanziell gesichert. Die Kosten pro Platz belaufen sich auf etwa 400 Euro. Darin enthalten sind Unterkunft, Verpflegung und ein abwechslungsreiches Ferienprogramm.
An dieser Stelle dankt der Landkreis OPR allen Spendern, egal ob es sich um sehr kleine oder sogar um vierstellige Summen handelt. Sie alle zusammen tragen dazu bei, Kindern eine ereignisreiche Woche zu ermöglichen. Ein motiviertes und gut aufgestelltes Betreuer-Team begleitet die Kinder dabei.
Im Februar 2026 wurden die Grundschulen im Landkreis Ostprignitz-Ruppin angeschrieben und über die Möglichkeit der Teilnahme am kostenfreien Sommer-Camp OPR informiert. Das Angebot richtet sich vorrangig an sozial benachteiligte Kinder der 6. Klasse. Die unverbindlichen Anmeldungen konnten bis zum 20. März beim Amt für Bildung eingereicht werden. Zu Ostern wurden die ausgewählten Kinder per Post über ihre diesjährige Teilnahme informiert.
Eine besondere Überraschung gab es im März dieses Jahres: Constanze Knappe vom Lions Club „Effi Briest“ informierte das Amt für Bildung darüber, dass nach einer Tombola beim Grünkohlessen eine Summe von 1600 Euro für das Sommer-Camp OPR zusammen kam. Auch das DRK konnte wieder erfolgreich bei seinem Unternehmerfrühstück 900 Euro für die Ferienfreizeit in Schweinrich einwerben.
Übrigens unterstützt das DRK das Sommer-Camp nicht nur mit Spenden, sondern sichert einen Teil der Betreuung, den Rettungsdienst sowie Programmpunkte wie das Thema Kinderrechte ab. Darüber hinaus unterstützt die Sparkasse Ostprignitz-Ruppin jährlich mit gut gefüllten Waschtaschen und Badekappen die Umsetzung dieses Projekts, an dem seit dem Jahr 2002 insgesamt 981 Kinder teilgenommen haben. WSAktuell stehen für dieses Jahr noch einige wenige Plätze zur Verfügung. Es können sich daher gerne noch Schulen bzw. Schulsozialarbeiter um diese freien Plätze für ihre Schützlinge bewerben.