Projekt möchtedie Generationen verbinden
Das Kyritzer Projekt „Stadtverwandlung – eine KyritzerMitmachnummer“ wurde mit einem Landespreis ausgezeichnet

Susanne Lehmann und Christine Nandzik (Mitte) konnten am 6. Mai in Potsdam den Preis für Kyritz in Empfang nehmen. Überreicht wurde dieser durch Sylke Schulz-Apelt, Vizepräsidentin der IHK Cottbus, und Robert Nitz, Vorstandsmitglied Städteforum.Foto: Stadt Kyritz
Potsdam / Kyritz. Ein Projekt aus Kyritz gehört zu den ausgezeichneten Initiativen des diesjährigen brandenburgischen Innenstadtwettbewerbs „Erlebnisraum Innenstadt – lebendig, vielfältig, attraktiv“. Das Projekt „Stadtverwandlung – eine Kyritzer Mitmachnummer“ erhielt den zweiten Preis im Themenbereich „Stadtraum beleben – Aktionen, Events, Vernetzung“ in der Kategorie kleinerer Kommunen. Die Preisverleihung fand am 6. Mai im Rahmen einer Festveranstaltung in Potsdam statt. Der Wettbewerb wird seit dem Jahr 2021 alle zwei Jahre vom Bündnis für lebendige Innenstädte ausgelobt. Ziel ist es, beispielhafte und innovative Ansätze zur Entwicklung lebendiger Stadtzentren sichtbar zu machen und den Erlebnisraum Innenstadt als Ort der Begegnung und Identifikation zu stärken. In diesem Jahr beteiligten sich insgesamt 80 Projekte aus 48 Städten und Gemeinden aus ganz Brandenburg.

Übergeben wurden die Auszeichnungen durch Staatssekretär Volker-Gerd Westphal gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern des Bündnisses für lebendige Innenstädte. Insgesamt wurden Preisgelder in Höhe von 121 000 Euro an 14 ausgezeichnete Projekte sowie fünf Anerkennungen vergeben.

Das Kyritzer Projekt wurde von Susanne Lehmann gemeinsam mit dem Museumslabor des Jungen Museums Kyritz initiiert. Die Jury würdigte insbesondere die kreative Verbindung von Stadtgeschichte, Stadtentwicklung und gemeinschaftlichem Engagement. Hervorgehoben wurde dabei der generationenübergreifende Ansatz, bei dem Kinder, Jugendliche und Erwachsene gemeinsam künstlerisch und spielerisch an der Gestaltung des Stadtraums mitwirken.

Im Verlauf des Jahres sind verschiedene Mitmachaktionen, Workshops und Projekttage geplant. Im Mittelpunkt stehen unter anderem kreative Kunst-Projekttage im Museumslabor des Jungen Museums. Dort entstehen leuchtende und bewegliche Figuren sowie digitale Fassadengestaltungen für Projektionen im öffentlichen Raum. Inhaltlich knüpft das Vorhaben an das Jahresthema „Gute Geister“ und die Geschichte des Klosterviertels an.

Ein besonderer Schwerpunkt des Projekts liegt auf der Zusammenarbeit unterschiedlichster Akteure aus der Stadtgesellschaft. Vereine, Gewerbetreibende, Kunstschaffende, Bildungseinrichtungen und Initiativen wirken gemeinsam an den Veranstaltungen mit. Einen Höhepunkt bildet das geplante Lichterfest im November 2026, bei dem die Ergebnisse öffentlich präsentiert werden.

Das Preisgeld in Höhe von 8000 Euro fließt direkt in die Umsetzung der geplanten Projekttage und unterstützt die weitere Arbeit des Museumslabors. WS

Informationen zu kommenden Aktionen und Workshops des Projekts veröffentlichen das Museumslabor und das Kulturkloster Kyritz auf ihren jeweiligen Internetseiten.

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