Handpan, Gelesenesund ein Blechfest
Drei Mal Unterhaltung im Neuruppiner Tempelgarten: Klang-Art Berlin gibt am
21. August ein Konzert, Hellmuth Henneberg liest, „Tagesform“ spielt am 22. August

Klang-Art Berlin ist am 21. August wieder zu Gast im Tempelgarten. Fotos: Agentur
Neuruppin. Seit Klang-Art Berlin im Jahr 2015 zum ersten Mal im Neuruppiner Tempelgarten zu Gast war, haben die Musik der Gruppe und das Hang (Handpan) viele Anhänger gewonnen. Handpan-Klänge, Gitarren, Akkordeon und Ethno-Flute sind die Grundfarben, aus denen die Musiker von Klang-Art Berlin – Wolfgang Ohmer (Handpan/Flöte/Gitarre) und Peter Stein (Hand-pan/Akkordeon/Gitarre – ihre Klanglandschaften und Soundcollagen entwickeln und jetzt bereits zum 11. Mal im Tempelgarten präsentieren.

Das Handpan ist eine schweizerische Erfindung. Äußerlich ähnelt es einem Wok mit Deckel oder einem Ufo. Die Erfinder bezeichnen es als Klangskulptur. Es wird mit den Fingern und Händen gespielt.

Wohl kaum ein anderer Ort kann für ein solches Musikerlebnis am Abend eines Sommertages ein besseres Ambiente bieten als der Tempelgarten. Mit seinen gepflegten Pflanzungen, romantischen Passagen und Architektur-Zitaten, den verschwiegenen Winkeln und geheimnisvollen Skulpturen lädt dieser kleine Park dazu ein, die Seele baumeln zu lassen, zu flanieren, sich niederzulassen und die Sinne für die Töne und für die Klang(t)räume dieses musikalischen Kosmos zu öffnen.

Das Konzert findet am Freitag, dem 21. August, im großen Rondell des Tempelgartens statt. Wie immer gibt es eine Überdachung, die vor Sonne und Regen schützt. Die Veranstaltung beginnt um 19.30 Uhr.

Über den Garten ist schon alles gesagt worden, aber nicht von ihm: Hellmuth Henneberg. Der Garten trat in sein Leben, als der rbb ihm 2005 die Moderation der Sendereihe Gartenzeit anbot, für die er dann mehr als zehn Jahre lang Gärten in Berlin und Brandenburg erkundete. Seitdem fließt „grünes Blut“ in seinen Adern. Henneberg ist nicht nur ein gefragter Moderator , er hat auch viele heitere Gartengeschichten geschrieben. In seinem Buch „Die Stunde des Gärtners“ widmet er sich wieder augenzwinkernd so epochalen Weisheiten, wie der „ewigen Sehnsucht des Gärtners nach Frühling“. Er fordert „Freiheit für die Gartenfeuer“, erfindet neue Bauernweisheiten und weiß todsicheren Rat für den Umgang mit Schnecken.

Seine Lesung findet am Samstag, dem 22. August, ab 15 Uhr im großen Rondell des Tempelgartens statt.

Die dritte Veranstaltung an diesem Wochenende im Neuruppiner Tempelgarten ist das Blechfest mit dem Posaunenquartett „Tagesform“ am Samstag ab 18 Uhr.

Die fünf Herren des Posaunenquartetts „Tagesform“ haben sich bei einem legendären Cottbuser Musik-Herbst kennengelernt und präsentieren seitdem ihre teuren Instrumente populär und witzig. In ungewöhnlichen Arrangements erklingen Musical-Melodien, Schlager, Märsche oder Fernsehwerbung – im Grunde also alles, was gut ist und mal teuer war.

Das Konzert findet ebenfalls im großen Rondell des Tempelgartens statt. WS

Karten im Vorverkauf gibt es bei Herrn Fontane in der Karl-Marx-Straße 36 in Neuruppin. Kurzentschlossene bekommen auch an der Tages- bzw. Abendkasse noch Karten.





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