Diese Entscheidung hat in der Stadt Wittstock und der umliegenden Region zu spürbarer Verunsicherung in der Bevölkerung geführt. Zurzeit geht es darum, tragfähige Alternativen zu entwickeln, insbesondere um die Planung eines Medizinischen Versorgungszentrums (MVZ) in einem Teil der ehemaligen historischen Tuchfabrik. Für dieses Projekt wurden von den damaligen Entscheidungsträgern Fördermittel in Aussicht gestellt.
Bei dem jüngsten Treffen in Potsdam verständigten sich die Teilnehmer grundsätzlich auf eine Weiterführung des ambitionierten Vorhabens.
Minister René Wilke: „Die Sicherung der medizinischen Versorgung in allen Regionen Brandenburgs ist ein zentrales Anliegen der Landesregierung. Die Stadt Wittstock hat mit der MVZ-Planung einen wichtigen Impuls gesetzt, um wegfallende Strukturen auffangen und medizinische Versorgungsangebote für die Bürgerinnen und Bürger unterbreiten zu können. Das ist ambitioniert und mutig. Wir werden die Stadt auch weiterhin konstruktiv begleiten.“
Bürgermeister Philipp Wacker hat Gesundheitsminister René Wilke zu einem Besuch nach Wittstock eingeladen, um den Standort für das geplante MVZ vorzustellen und das weitere Vorgehen für die erfolgreiche Umsetzung des Projektes zu besprechen. WS