Landrat in Kyritz unterwegs
Landrat Ralf Reinhardt setzt Unternehmensbesuche fort und besucht die Emsland Stärke in Kyritz

Landrat Ralf Reinhardt (2. v. r.) besuchte die Emsland Stärke in Kyritz. Mit dabei waren Jens Eggert, Felix Kalvelage, Martin Schmidt, Anja Blumenstein und André Wiesner (v. l. n. r.).Foto: REG Regionalentwicklungsgesellschaft Nordwestbrandenburg.
Kyritz. Der Sommer geht langsam zu Ende, für die Stärkefabrik Emsland Stärke beginnt damit die arbeitsreichste Phase des Jahres: Die 153. Kampagne am Standort ist angelaufen. 140 Mitarbeitende produzieren native Kartoffelstärke und Stärkefasern, mit den Veredelungsprodukten modifizierte Stärke sowie Stärkemischprodukte, alles für die Nahrungsmittelindustrie.

Landrat Ralf Reinhardt (SPD), die Kyritzer Bürgermeisterin Nora Görke (parteilos), Jens Eggert, Sachgebietsleiter für Stadtentwicklung, Liegenschaften und Wirtschaftsförderung, die Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Ostprignitz-Ruppin Anja Blumenstein, Geschäftsführer der REG Felix Kalvelage sowie der Chef des IHK-Regionalcenters André Wiesner statteten dem Betrieb – einem der größten Unternehmen des Landkreises – einen Besuch ab.

Kaum von Betriebsleiter Martin Schmidt in Empfang genommen, ging es auch schon direkt ins Thema. Anhand der Kennzahlen und Schlüsselmerkmale des Betriebs wurden die wichtigsten Handlungsfelder intensiv besprochen, wie die Veredelung von Stärkeprodukten, die den Hauptzweig der Emsland Stärke in Kyritz bildet.

Besondere Aufmerksamkeit galt den Genehmigungsprozessen für Bauvorhaben. Dabei wurde insbesondere darüber gesprochen, wie bestehende Verfahren optimiert und Abläufe erleichtert werden können. Ein weiterer Schwerpunkt war das Thema Wasser. Dabei ging es unter anderem um die Frage, wie das Produktionswasser zum einen schonend gewonnen, zum anderen möglichst in der Region gehalten und sinnvoll wiederverwertet werden kann. Der nachhaltige Erfolg eines Unternehmens ist eng mit der Entwicklung der Region verbunden. Gute wirtschaftliche Rahmenbedingungen entstehen dort, wo Unternehmen, Verwaltung und Wirtschaftsförderung gemeinsam an tragfähigen Lösungen arbeiten. Daher wollen die Beteiligten im Gespräch bleiben und Entwicklungen voranbringen, die sowohl den Unternehmen als auch der gesamten Region zugutekommen. WS
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