An verschiedenen Stationen wurde geworfen, gezielt und gefahren. Beim Gummistiefel-Weitwurf wurde ausprobiert, wer den Stiefel am weitesten werfen kann, beim Zielwurf war Treffsicherheit gefragt und beim Rollbrettfahren kam ordentlich Bewegung ins Spiel. Dabei war schnell zu merken: Hier ging es nicht darum, wer der Beste oder der Schnellste ist. Es ging ums gemeinsame Tun, ums Ausprobieren, Anfeuern und vor allem ums Lachen. Und davon gab es an diesem Vormittag reichlich.
Das Sportfest war ein weiterer schöner Baustein einer besonderen Verbindung, die zwischen der Kita „Palaststrolche“ und der Tagespflege Diakonie bereits gewachsen ist. Schon seit einiger Zeit besuchen die Kinder regelmäßig die Diakonie und bringen beispielsweise beim Geburtstagssingen ihre Lieder, ihre Neugier und jede Menge Kinderlachen mit.
Aus diesen Begegnungen ist etwas Wertvolles entstanden: eine Verbindung zwischen den Generationen, die ganz selbstverständlich und mit viel Freude gelebt wird.
Für die Kinder sind die Seniorinnen und Senioren inzwischen vertraute Gesichter. Sie erleben, dass man gemeinsam Zeit verbringen, voneinander lernen und miteinander Freude haben kann – ganz unabhängig davon, wie viele Jahre zwischen ihnen liegen. Und auch die Senioren genießen die lebendige und fröhliche Art der Kinder.
Beim gemeinsamen Sportfest wurde diese Verbindung besonders spürbar. Es wurde angefeuert, geholfen, gelacht und gemeinsam gefeiert. Die kleinen sportlichen Erfolge wurden genauso bejubelt wie die großen.
Organisiert wurde der gemeinsame Vormittag von Tammy Lindner von der Kita „Palaststrolche“ und von Nancy Müller von der Tagespflege Diakonie Dreetz. Bei der Umsetzung konnten sich beide auf die Unterstützung ihrer tollen Teams verlassen. Gemeinsam sorgten die Mitarbeitenden dafür, dass die verschiedenen Stationen gut begleitet wurden und alle Beteiligten einen fröhlichen und abwechslungsreichen Vormittag erleben konnten.
Nach all der Bewegung durfte natürlich auch das gemütliche Beisammensein nicht fehlen. Bei einer gemeinsamen Bratwurst ließen Kinder, Senioren und die Mitarbeitenden den Vormittag entspannt ausklingen.
So blieb am Ende vor allem eines zurück: viele fröhliche Gesichter, schöne gemeinsame Erinnerungen und die Gewissheit, dass Begegnungen zwischen den Generationen etwas ganz Besonderes sind. Denn manchmal braucht es gar nicht viel, um Menschen miteinander zu verbinden: ein gemeinsames Spiel, ein herzliches Lachen und ein bisschen Zeit füreinander. WS