Schiffchen der Erinnerung
Elbhospiz erhält Spende von Pflegedienst – Ritual am Flussufer

Stephan Michelis, Janine Rabe-Behn vom Hospiz und Thomas Leubert und Beate Müller-Örgel (v.l.) vom Pflegedienst.Foto: Elbhospiz
Wittenberge. Zeichen für „Menschlichkeit, Würde und Mitgefühl“ soll eine 5000-Euro-Spende setzen, die vom Geschäftsführer des Pflegedienstes „Die Nachhaltige Seniorenpflege“ in Nebelin, Thomas Leubert, an das 2021 eröffnete Elbhospiz „Weiße Berge“ in Wittenberge übergeben wurde. Die Einrichtungen sind verbunden, weil Patienten des Pflegedienstes schon als Hospiz-Gäste begleitet wurden. Gezielt soll mit Teilen des Geldes die Außenanlage der Institution der Prignitz-Ruppiner Hospizgesellschaft mbH mit einem Rundweg und mit Sitzmöglichkeiten versehen werden.Die „wunderbare Unterstützung“ werde teils in Investitionen fließen, die nicht im normalen Etat der einzigen Einrichtung dieser Art in der Prignitz enthalten sind, so Elbhospiz-Geschäftsführer Stephan Michelis. Hospize müssen auch fünf Prozent der Betriebs- und Sachkosten, die nicht von den Kassen getragen werden, selbst aufbringen.Die Initiative für die Spende ist für den Geschäftsführer der Seniorenpflege Thomas Leubert schon länger sehr wichtig, da er das Hospiz gut kennt und sich der „wunderbaren Betreuung“ seiner Klienten sicher sei. Die Einrichtung mit Einzelzimmern in Elbnähe hat inzwischen ein mit dem Fluss verbundenes berührendes Ritual geschaffen. Gäste bekommen beim Einzug ein gebasteltes Modell-Schiffchen, das nach Verlassen des Hauses zu Wasser gelassen wird. Häufiger werden dann Gedenktreffen mit Angehörigen am Ufer organisiert. gd
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