Bur Jochen Piest ut Grot Rogahn
wier mit sien Mudders slapen gahn
un wier nu grad bi’t Stemmensagen.
He harr sick dägt dat Liew vullslagen,
un denn slöp Jochen as ’ne Rött;
Sien Ollsch dorgegen wöhlt’ in’n Bedd,
harr halwig Nacht de Ogen apen
un rangelt rüm un künn nich slapen
un künn awslut in Slap nich kamen.
Up einmal schöt se dull tausamen,
ehr wier, as harr se äben hürt,
dat buten einer rümhantiert,
un dat müßt up den Hof so sien. -
Dor wier doch keiner bi ehr Swien? –
„Du, Jochen!” röppt se, „hür doch bloß!
Ick glöw, dor buten is wat los!
In unsern Swienstall bräken s’ in,
Nu stählen s’ uns de schönen Swien!
Du lewer Gott, möt uns dat gahn!
Möt uns dat gahn! Du lewe Tied!”
Un bufft ehr’n Jochen in de Sied
un jammert üm dit grot Mallür,
un dat ehr Kierl so ’n Slapmütz wier.
Oll Jochen, de so schön harr slapen,
ritt nu de lütten Ogen apen
un horcht nu ok un lurt un ögt,
ob sick dor buten woll wat rögt. –
Doch alls bliwt still, – is nix tau hürn.
„Du hest jo drömt, Du dumme Diern!
Kannst mi nich ruhig slapen laten?
Di is woll in de Kron wat schaten,
Dat kümmt von’t väle Kaffesupen!”
Un will all wedder ünnerkrupen, -
doch Piesten-Mudder giwt sick nich
un lamentiert ganz jämmerlich
se harr dat wißwarraftig hürt,
dat buten einer rümhantiert,
dor buten würd wen rümmerslieken,
he süll doch rasch mal ruterkieken,
un dorbi bufft se ümmer düller,
dat Jochen endlich, - jä, wat süll he,
rut ut de warmen Posen steeg,
in bloten Hemd un barfte Bein,
blot, dat sien Ollsch ehr’n Willen kreeg.
Jä, so künn Jochen ok nix seihn. -
He steckt nu dörch de Finsterruten
den Kopp un fröggt: „Is dor wen buten?”
„Ne!” - röppt dor buten einer driest.
„Na, hew ’ck nich seggt”, schimpt Jochen Piest,
„Dor möten nakt hier rümkaschalen
Un sick den Reimetismus halen, -
Nu hest D’ jo äben dütlich hürt,
Dat buten keiner rümhantiert!”
Ut „Burrkäwers” von Rudolf Tarnow