Die Handwerkskammer Potsdam begrüßt diesen Schritt. Hauptgeschäftsführer Ralph Bührig betont die Bedeutung dieser Regelung für die Betriebe in der Region: „Der Handwerkerparkausweis ist ein spürbarer Schritt zur Entlastung des regionalen Handwerks. Unsere Betriebe müssen schnell und flexibel zu ihren Kunden gelangen, oft mit Werkzeug und Material.“ Bührig zufolge setze der Landkreis Ostprignitz-Ruppin ein deutliches Zeichen für mehr Praxistauglichkeit und weniger bürokratische Hürden. „Jetzt sollte auch das Land den Weg frei machen, damit in Brandenburg eine einheitliche, landesweite Lösung entsteht und weitere Landkreise sowie kreisfreie Städte diesem Beispiel folgen“, mahnt der Hauptgeschäftsführer der Potsdamer Kammer.
Die Geschäftsführerin der Kreishandwerkerschaft Ostprignitz-Ruppin, Sarah Lindemann, sieht in dem Parkausweis einen konkreten Gewinn für den Einsatzalltag: „Der Parkausweis bringt in unserem Landkreis mehr Planungssicherheit für die Betriebe.“ Weniger Zeitverlust bei der Parkplatzsuche helfe, Aufträge verlässlich abzuarbeiten. „Wir freuen uns, dass der Landkreis die Bedürfnisse unserer Betriebe ernst nimmt“, sagt Sarah Lindemann. Im Landkreis Ostprignitz-Ruppin sind aktuell rund 1500 Handwerksbetriebe in 86 Gewerken tätig. so