2024 gab es für das Unternehmen einen Generationswechsel an der Spitze: Petra Cornehl, die 33 Jahre Chefin war, übergab die Führung der Geschäfte an ihre langjährige Mitarbeiterin Melanie Skrobucha. Vor Kurzem hatte das Schuhhaus ein wichtiges Jubiläum: 30 Jahre im Herzen der Stadt. „Wir sind seit Anfang des Jahres im 31. Jahr“, sagt Melanie Skrobucha mit Stolz.
Mit ihr als neuer Inhaberin startete auch ein neues Kapitel für die drei Geschäfte des Unternehmens in Seehausen und die Filiale von „Petras ModeTip“ in Arendsee. Die Nähe zum Hauptgeschäft von „Petras ModeTip“ und „Jo Zim Jeans“ in der Seehausener Mühlenstraße mache das Angebot vor Ort einzigartig – da ist die Inhaberin sich sicher. Sortimentsergänzungen und gegenseitige Empfehlungen für die Kunden schaffen eine eigene kleine Einkaufswelt. Wer ein Outfit in „Petras ModeTip“ findet, bekommt auf Wunsch die passenden Schuhe im Schuhhaus oder beim Stöbern in Jeans-Styles gleich modische Accessoires dazu.
Melanie Skrobucha kennt das Unternehmen von Grund auf: 1993 begann sie bei Petra Cornehl ihre Ausbildung zur Einzelhandelskauffrau. „Über die Jahre hat sich das entwickelt, dass ich einfach mit Leib und Seele in unseren Geschäften stehe“, erzählt sie. Diese Haltung präge auch den heutigen Alltag im Schuhhaus: Beratung, persönliche Nähe und Zeit für die Kundinnen und Kunden. Petra Cornehl hat sich zwar aus der Geschäftsführung zurückgezogen, bleibt dem Team aber weiterhin verbunden – stundenweise im Laden und bei gemeinsamen Terminen im Einkauf. Die Vertrautheit im Unternehmen soll erhalten bleiben: „Sortiment, Team und Namen bleiben – nur die Chefin ist eine andere“, bringt Skrobucha es auf den Punkt.
„Das Schuhhaus Cornehl steht für hochwertige Schuhe und ausgesuchte Marken“, sagt die Inhaberin. Damen- und Herrenschuhe bekannter Hersteller wie Gabor, Josef Seibel oder Manitu gehören genauso zum Sortiment wie bequeme Haflinger-Modelle und edle Lederwaren. „Wir versuchen wirklich, nur das Schönste für die Kunden einzukaufen.“ Auch Trends wie Barfußschuhe finden ihren Platz im Sortiment, ergänzt durch Klassiker wie Sneaker, Sandalen und Lederschuhe. Zu viel Ware auf engem Raum? Einkaufserlebnisse wie diese müssen man vermeiden, sagt die Chefin. „Wir haben eine schöne, geräumige Verkaufsfläche“. Dazu gehört ein Service, der fast schon nostalgisch wirkt: eine Ecke mit frisch aufgebrühtem Kaffee, Tee oder Espresso lädt mit Erfolg zum Verweilen ein.
Besonders beliebt sind die regelmäßig veranstalteten „Mädelsabende“. Nach Ladenschluss wird in entspannter Atmosphäre gestöbert und probiert, dazu gibt es kleine Snacks, Getränke und gute Stimmung. Auch für Anlässe wie Geburtstage können die Geschäfte gebucht werden: Gemeinsam mit Freundinnen stöbern, Schuhe und Mode entdecken, ein Glas Sekt oder kleine Leckereien genießen – ein Rundum-Erlebnis. Diese räumliche und konzeptionelle Nähe stärke die Innenstädte und das lokale Leben, sagt Melanie Skrobucha. An der Tür des Schuhhauses prangt ein Satz, der Programm ist: „Ich kaufe hier, damit meine Stadt lebt.“ Auf das Jubiläum blickt die Chefin mit Stolz zurück – und mit Zuversicht nach vorn. „Drei Jahrzehnte Schuhhaus Cornehl stehen für Beständigkeit.“ dre