Erinnerungen an den Vater
Lukas Natschinski bringt eine musikalischeHommage an den berühmten DDR-Komponisten Gerd Natschinski ins Kultur- und Festspielhaus

Der Komponist Gerd Natschinski 1955.Foto: Tschuschke
Wittenberge. Mit „Rote Rosen – Erinnerungen an Gerd Natschinski“ bringt Lukas Natschinski am Donnerstag, dem 30. April, um 19 Uhr die unvergesslichen Melodien seines Vaters auf die Bühne des Kultur- und Festspielhauses Wittenberge. Der musikalische Abend ist dem prägenden Komponisten der DDR-Unterhaltungsmusik gewidmet.

Gerd Natschinski hätte im August 2023 seinen 95. Geburtstag gefeiert. Als Meister der Melodie schuf er Lieder, die bis heute nachklingen. Titel wie „Zwei gute Freunde“ (Fred Frohberg, 1957), „Damals“ (Bärbel Wachholz, 1959) oder „Rom-ta-rom“ (Regina Thoss, 1971) wurden zu Klassikern. Seine kreative Bandbreite reichte von Schlagern über Kinder- und Jugendlieder bis hin zur Operette „Messeschlager Gisela“ (1960) und dem ersten DDR-Musical „Mein Freund Bunbury“ (1964), das er gemeinsam mit Jürgen Degenhardt und Helmut Bez realisierte. Auch als Intendant des Berliner Metropol-Theaters (1978 bis 1981) setzte er künstlerische Akzente.

Lukas Natschinski führt dieses musikalische Erbe fort. Am Klavier interpretiert er die bekanntesten Kompositionen seines Vaters, singt ausgewählte Lieder und gewährt persönliche Einblicke in dessen Leben und Schaffen. So entsteht ein ebenso musikalischer wie erzählerischer Abend, der Erinnerungen weckt und zugleich neue Perspektiven eröffnet. „Rote Rosen – Erinnerungen an Gerd Natschinski“ lädt dazu ein, das Werk eines großen Komponisten neu zu entdecken – berührend, unterhaltsam und voller musikalischer Geschichte. WS

Tickets gibt es in der Touristinformation Wittenberge,

Tel. 03877/929181/-82, via E-Mail: tickets@kulturhaus-wittenberge.de sowie online über www.kulturhaus-wittenberge.de



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