Geschichte
zum Rätseln
und Anfassen
Veritasklub und die Stadt Wittenberge auf
dem Brandenburgischen Geschichtstreff

Stadtarchivarin Carola Lembke recherchiert mit Hans-Jürgen Hase für die Bilderrätsel. Foto: Martin Ferch/Stadt Wittenberge
Wittenberge/Potsdam. Ein jährlicher Treff ehrenamtlicher Geschichtsforscher in Potsdam hat sich in Brandenburgs Geschichtslandschaft etabliert. Am Sonntag, dem 22. März, von 11 bis 17 Uhr, findet im Brandenburg Museum für Zukunft, Gegenwart und Geschichte die nächste Ausgabe des „Brandenburgischen Geschichtstreffs“ statt. Publikumsverkehr ist an dem Tag von 13 Uhr bis 17 Uhr. Jahrelang schon mit dabei ist der Veritasklub aus Wittenberge mit der legendären Nähmaschine. Der gemeinnützige Club ist die einzige deutsche Institution, die das verbliebene Erbe des Singer- / Veritas-Nähmaschinenwerkes in Wittenberge wissenschaftlich erforscht, bewahrt und pflegt. An dem Sonntag präsentieren Brandenburgische Heimat- und Geschichtsvereine sich, ihre Initiativen und ihre Arbeit an Ständen in der Gewölbehalle des Museums. Präsentationen, Workshop- und Informationsangebote im Museum geben auch jüngeren Besuchern Einblicke in die Vereinsleben und die Themenschwerpunkte.

Auf dem diesjährigen Geschichtstreff stehe die Nähmaschine aber nicht im Mittelpunkt seiner multimedialen Standpräsentation, gibt der Veritasklub bekannt – sondern eine Wittenberger Rätsel-Aktion. Wittenberges Stadtarchivarin Carola Lembke und der ehrenamtliche Archivmitarbeiter Hans-Jürgen Hase haben wieder ein „Wimmelbild“ auf Facebook (zu finden hier: www.facebook.com/StadtWittenberge/) eingestellt und rufen die Wittenberger auf: „Wer erkennt den Standort der historischen Aufnahme?“. Alle Generationen können rätseln, wo das Haus steht. Immer am ersten Sonntag eines Monats ist dann um 14 Uhr auf der Website und der Facebook-Seite der Stadt die Auflösung zu sehen – mit Historyerzählung zum gesuchten Objekt.

Der Besuch des Potsdamer Geschichtstreffs und das Vortragsprogramm sind kostenfrei. Der Museumsbesuch im Brandenburg Museum für Zukunft, Gegenwart und Geschichte selbst, unter anderem mit einer Sequenz über das Nähmaschinenwerk, ebenfalls. Ein ganztägiges Highlight gibt es dort für junge Besucher in der Brandenburg-Ausstellung: Kinder im Alter bis sechs Jahre können an „Entdecker-Stationen“ Puzzles, Geheimschriften und verzerrte Spiegel erforschen. Ältere Kinder können mit einem Multimedia-Guide den Spuren eines verschwundenen Gemäldes folgen oder aber mit einem kostenfreien Rätselheft voller mysteriöser Aufzeichnungen eine Schnitzeljagd durch die Ausstellung starten. dre
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