Seit dem letzten Jahr gibt es das Entrée in die Welt der „Offenen Ateliers“. Die Ausstellung wird im Vorderhaus des Kulturkombinats gezeigt. Die Aktion „Offene Ateliers“ findet landesweit statt: Jedes Jahr laden Brandenburger Künstler Interessierte in ihre Ateliers ein. Ziel der Ausstellung im Vorfeld ist, dem Publikum einen Überblick über die Tage der „Offenen Ateliers“ zu bieten.
Eröffnet wird die Schau am Donnerstag, dem 19. März, um 11 Uhr im Kulturkombinat. In einer Podiumsdiskussion werden die Ausstellenden mit Vertretern vom Landkreis und des Tourismusverbandes Prignitz, der Kleinstadtakademie Wittenberge und dem Publikum über Entwicklungsmöglichkeiten regionaler Kreativwirtschaft debattieren. Die Atelierbetreibenden stellen das aktuelle Faltblatt mit Atelierlandkarte vor – als regionales Branchenbuch bildender Kunst. Das Angebot künstlerischer Medien reichte bislang von Malerei über Druckgrafik, Collage, Skulptur, Keramik, Schmuck, Installation, Fotografie, Textil bis zu Papierkunst. Vielfältig wird die Kunst auch diesmal. Die Ausstellung wird unterstützt vom Landkreis und der Sparkasse Prignitz.
In diesem Jahr gibt es eine Rekordbeteiligung. In 31 Ateliers werden über 40 Positionen zu entdecken sein. Als Highlight gibt es am Sonntag, dem 22. März, von 14 bis 18 Uhr ein Mitmachangebot der Künstlerin Masha Lofft: „5000 Elbe-Rosen für Wittenberge“ ist ein Gemeinschaftsprojekt. In Workshops entstehen handgefilzte Rosen in Regenbogenfarben, die zu einem Kunstwerk für die Landesgartenschau Wittenberge 2027 zusammengefügt werden. „Das Projekt lädt Menschen aller Generationen ein, gemeinsam kreativ zu sein, Begegnung zu erleben und das Wir-Gefühl der Stadt zu stärken“, so die Veranstalter. Nach 2027 wirken die Rosen weiter – als Collagen, Einzelstücke oder für soziale Zwecke. Infos und Einblicke gibt es auch auf www.instagram.com/offene_ateliers_prignitz. dreDie Ausstellung ist nach der Vernissage vom 20. bis 22. März jeweils von 14 bis 18 Uhr geöffnet.