Sein Selbstverständnis umreißt er klar: „Wir sind dafür da, um die Situation zu lösen.“ Lutz Dieckmann zeigte sich froh, einen Nachfolger gefunden zu haben – zumal einen, den er seit vielen Jahren kennt. „Die Mannschaft beim Rettungsdienst muss sich nicht neu einstellen; es geht nahtlos weiter“, freut er sich. Denn Joachim Stehli wirkt schon seit 2018 beim Rettungsdienst Prignitz. Seit 2009 bereits war der Facharzt für Anästhesie in Perleberg und Pritzwalk als Honorararzt tätig. Seit 2021 ist er in seinem Fachgebiet beim Kreiskrankenhaus Prignitz fest angestellt.
Wie bei seinem Vorgänger auch ist die Tätigkeit als Ärztlicher Leiter Rettungsdienst eine zusätzliche Aufgabe zu seinem Hauptberuf. Im Landkreis Prignitz beteiligen sich 35 Ärzte am notärztlichen Dienst. Der Gruppe der Leitenden Notärzte umfasst sechs Mediziner – das ist eine gute Struktur, um den Herausforderungen bei großen Schadenslagen zu begegnen. Schließlich ist der Landkreis Prignitz der einzige, der an gleich drei Bundesländer grenzt. Mit allen gebe es gute Vereinbarungen für den Fall, dass auch in der Nachbarschaft des Landkreises die Prignitzer Kapazitäten benötigt werden, gibt die Kreisverwaltung bekannt – „natürlich auch für den umgekehrten Fall“. So gibt es zum Beispiel eine gute Zusammenarbeit mit Seehausen in Sachsen-Anhalt. dre