Schmerzen mindern und Wohlbefinden steigern
Millionen Menschen leiden an Lip- und Lymphödemen: Sanitätshaus Stolle berät

Die apparative Kompression kann an den Armen und Beinen angewandt werden.Foto: SLK
In Deutschland leiden etwa drei Millionen Menschen an einem Lymphödem. An einem Lip­ödem erkranken vor allem Frauen, etwa jede Zehnte ist bundesweit davon betroffen. Äußerliche Anzeichen sind eine hohe Gewichtsbelastung, hauptsächlich an Armen, Beinen und der Hüfte, beim Lipödem auch gepaart mit Schmerzen. Am Montag, dem 4. Mai, können sich Interessierte im Sanitätshaus Stolle in Meyenburg (Pritzwalker Straße 1) ein genaues Bild von therapeutischer Kompressionsbekleidung machen, die in diesem Zusammenhang eine wichtige Rolle spielt. Mit der richtigen Therapie können Schmerzen vermindert und das allgemeine Wohlbefinden verbessert werden.

Die genannten Krankheitsbilder beanspruchen nicht nur den Körper, sondern bringen aufgrund des Gewichts und den damit verbundenen gesellschaftlichen Vorurteilen auch eine seelische Komponente mit sich.

Die komplexe physikalische Entstauungstherapie (KPE) in Verbindung mit Kompressionsbekleidung ist das Mittel der Wahl. Die apparative intermittierende Kompressionstherapie (AIK), zum Beispiel mit dem Varilymph 12 Pro, unterstützt die KPE zusätzlich. Das einfach zu handhabende Kompressionstherapiegerät baut druckgesteuert Kompression auf. Dabei werden Luftkammern nacheinander mit Luft gefüllt, in Anschluss entweicht die Luft aus allen Kammern gleichzeitig. Nach einer Pause beginnt der Aufpump-Zyklus erneut.

So können therapiefreie Zeiten auch ganz einfach zu Hause überbrückt werden – die Wirkung ist wissenschaftlich belegt und sie ist fester Bestandteil in der Ödemtherapie. Besucher können sich am 4. Mai beim Stolle Sanitätshaus in Meyenburg bei einer 30-minütigen Testversorgung selbst ein Bild von der Wirkungsweise machen. WS

Weitere Informationen und Terminvereinbarung unter Tel. 0385/59096-60 oder per E-Mail an event-sn@stolle-ot.de

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