Auch wenn sich die Organisation im Laufe der Zeit professionalisierte und die Besucherzahlen stiegen, steht das Festival immer noch für handgemachte Livemusik und eine familiäre Festivalatmosphäre – aber auch für ehrenamtliches Engagement.
Zum Jubiläum gibt es erstmals eine zweite Bühne. Hier bestreiten Kleinkünstler und Nachwuchstalente das Vorprogramm und die Pausengestaltung. Ziel ist, das Programm noch abwechslungsreicher zu gestalten und gezielt ein jüngeres Publikum anzusprechen. Das Festival wird vom gemeinnützigen Verein „Krankenschwester Rockt“ e.V. organisiert, dessen Mitglieder ehrenamtlich tätig sind und am Festivalabend von zahlreichen Helfern unterstützt werden.
„Ohne dieses Engagement wäre das Festival nicht möglich“ betont der Vereinsvorsitzende Timo Horst. „Und mit Hilfe unserer teils langjährigen Sponsoren versuchen wir, die Ticketpreise für alle erschwinglich zu halten.“ Der ungewöhnliche Name hat eine besondere Geschichte: 2005 luden zwei Altenpfleger zu einem Abend mit viel Musik ein, um den Abschluss ihrer Ausbildung zu feiern. Es kamen so viele Leute, dass an eine Fortsetzung gedacht wurde. Auf der Suche nach einem passenden Namen spielten die frischgebackenen Krankenpfleger mit ihrem Beruf. Das Ergebnis: „Krankenschwester Rock(t)“. „Auch im Jubiläumsjahr soll der Abend in Haaren wieder genau das bieten, wofür ’Krankenschwester Rock(t)’ seit 20 Jahren steht: starke Livemusik, eine besondere Atmosphäre und ein Fest, das mit großem Einsatz auf die Beine gestellt wird“, versprechen die Veranstalter. WS