Nach dem Jahrgangstreffenwar es beschlossene Sache
Abiturjahrgang von 1985 spendet an den Förderverein Prignitzer Hospiz e.V.

Treffen in der Alten Öhlmühle Wittenberge: Gemeinsam schwelgten die Teilnehmer in Erinnerungen.Foto: Susann Rehbohm
Wittenberge. Im September des vergangenen Jahres traf sich der Abiturjahrgang 1985 der ehemaligen Erweiterten Oberschulen (EOS) „Karl Marx“ in Wittenberge nach 40 Jahren Abitur im Brauhaus in Wittenberge. Für die Liveband „Jailbreak“ aus Ludwigslust hatten die Organisatoren im Vorfeld einen kleinen finanziellen Ausgleich eingeplant. Der Auftritt musste kurzfristig abgesagt werden – und so zeigte das Konto für das Jahrgangstreffen nach dem Begleichen aller Rechnungen ein Guthaben in Höhe von 475 Euro an.

„Die Pflege von schwer und unheilbar erkrankten Menschen bedarf einer ganz besonderen Fürsorge und eines nicht zu unterschätzenden Zeitaufwandes. Angehörige von erkrankten und pflegebedürftigen Menschen können manchmal aus diversen Gründen – sei es emotional, aufgrund eigener Berufstätigkeit usw. – diesen Aufwand nicht leisten. So gibt es auch unheilbar Erkrankte, die keine Angehörigen haben“, so Susann Rehbohm vom Organisationsteam des Jahrgangstreffens.

Schön sei, dass es Einrichtungen mit Pflegepersonal und ehrenamtlich Tätige gibt, die Menschen in diesem Lebensabschnitt begleiten – und diesen im Rahmen der Möglichkeiten angenehm gestalten. „Wir unterbreiteten unseren ehemaligen Abiturienten den Vorschlag, den übrig gebliebenen Betrag dem Förderverein Prignitzer Hospiz e.V. zu spenden. Unser Vorhaben stieß auf positive Resonanz und gilt nun mehrstimmig als beschlossene Sache“, so Susann Rehbohm. „Es ist ein schönes Gefühl, dass wir uns auf diese Weise einbringen und den Förderverein Prignitzer Hospiz e.V. unterstützen zu können“, resümiert sie im Namen des Organisationsteams und des Jahrgangs. dre
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