Das Kunstwerk vor der Filiale der Bank in der Bahnstraße stehe für Vertrauen und gegenseitige Unterstützung. „In der Prignitz haben wir viele Währungen erlebt – doch nur eine Genossenschaftsbank“, betont Ingo Schlender, Vorstand der Bank. Diese Beständigkeit spiegele die Idee wider, die Friedrich Wilhelm Raiffeisen und Hermann Schulze-Delitzsch begründet haben: gemeinschaftliches Handeln.
Mit dem „Talerreigen“ sei ein Kunstobjekt entstanden, das deutschlandweit einzigartig ist. Die Bronzeskulptur des Künstlers Bernd Streiter stelle demnach einen lebendigen Kreislauf dar: Figuren des regionalen Lebens – darunter ein Schmied, ein Müller, eine Straßenkünstlerin, ein Habenichts und ein Geizhals – reichen symbolisch Taler von Hand zu Hand weiter. Dieses stetige Geben und Nehmen steht für wirtschaftlichen Austausch, Solidarität und gemeinschaftlich geschaffenen Wohlstand.
Besondere Bedeutung kommt dem Schmied zu, der als zentrale Figur den industriellen Ursprung Wittenberges verkörpert. „Heute ist Wittenberge eine Stadt im Wandel mit Blick in die Zukunft“, so Ronny Löwe. Auch die VR Bank trage aktiv zu dieser Entwicklung bei. In der Wittenberger Filiale betreuen acht Mitarbeiter 4424 Kundinnen und Kunden. Das betreute Kundenvolumen von über 330 Millionen Euro stehe für das Vertrauen der Menschen in die Bank und ihre Arbeit. Die Enthüllung markiert den Auftakt für weitere künstlerische Projekte: In den kommenden Monaten sollen Skulpturen in verschiedenen Städten der Prignitz entstehen. WS