Da die Literaturnacht in Geschäften und Privathäusern der Pritzwalker Innenstadt stattfindet, werden für die Umsetzung Gastgeberinnen und Gastgeber aus der Innenstadt gesucht, die bereit sind, ihre Räume für eine Lesung zu öffnen und Teil des Projektes zu werden. „Ein Wohnzimmer, ein Platz in einem Geschäft, ein Garten oder ein Hof genügt“, so die Veranstalter. Wer einen Raum für etwa 15 bis 30 Gäste und Offenheit für Literatur, Gespräch und neue Bekanntschaften hat, ist eingeladen, teilzunehmen.
„Die Prignitz ist eine der ältesten Kulturregionen Brandenburgs — und eine Region, die zu oft übersehen wird. Pritzwalk hat eine lebendige Altstadt, engagierte Bürgerinnen und Bürger, und liegt im Herzen einer touristisch wachsenden Landschaft. Was fehlt, ist ein Kulturevent mit überregionaler Strahlkraft und echter Verwurzelung im Ort“, finden die Initiatoren. Die erste Prignitzer Literaturnacht setze genau hier an: Sie soll hohes künstlerisches Niveau mit niedrigen Zugangsschwellen bieten. „Keine Konzertsäle, keine Eintrittshürden — Literatur als Besuch, als Gespräch, als Begegnung zwischen Freunden, Fremden und Nachbarn.“
12 Autorinnen und Autoren, Schauspielerinnen und Schauspieler aus dem gesamten deutschsprachigen Raum, aus Österreich, der Schweiz und Deutschland werden dazu erwartet. Dabei werden ausschließlich Werke von noch lebenden Autorinnen und Autoren vorgestellt. Eine Kontinuität von zahlreichen Debüts, auch aus der Region, wird angestrebt.
Im Anschluss der Lesungen findet ein gemeinsames Premieren-Fest aller Künstlerinnen Künstler und Gastgeber in Pritzwalk statt, bei dem die Einzelveranstaltungen durch den Austausch zusammengeführt werden. dre