Spielerisch erfuhren sie unter anderem, warum der Weihnachtsmann ein sicheres Dach braucht, welche Aufgaben Dachdecker übernehmen und weshalb Sicherheit auf Baustellen eine wichtige Rolle spielt. Anschließend konnten die Mädchen und Jungen selbst aktiv werden: Sie nagelten, lernten verschiedene Materialien kennen, legten kreative Muster und bauten eigene Vogelhäuser zum Mitnehmen. Ein besonderer Höhepunkt war der gesicherte Kranaufstieg, der einen Blick auf das Betriebsgelände aus luftiger Höhe ermöglichte. Die dabei gewonnenen Eindrücke hielten die Kinder auf einem Wettbewerbsplakat fest, was die Jury offenbar überzeugte.
Die Kita erhält eine Trophäe sowie einen Gutschein im Wert von 500 Euro für ein Kita-Fest oder einen Projekttag. „Das Ausprobieren handwerklicher Tätigkeiten eröffnet Kindern spannende Erfahrungsräume und weckt ihre natürliche Neugier. Gleichzeitig wird früh ein positives Bild vom Handwerk vermittelt“, sagte Robert Wüst, der Präsident der Handwerkskammer Potsdam und Vorsitzender der Aktion Modernes Handwerk (AMH). Der Kita-Wettbewerb leiste einen wichtigen Beitrag, indem er das Handwerk auf kreative und praxisnahe Weise erlebbar mache. Gerade deshalb habe diese jährlich stattfindende Initiative für das Handwerk einen hohen Stellenwert, so Robert Wüst weiter. „Wir freuen uns natürlich sehr über den Landessieger aus unserer Region und das große Engagement aller Kitas und Handwerksbetriebe, die sich an der Aktion beteiligt haben.“
Kinder für das Handwerk zu begeistern, beginne mit eigenen Erlebnissen sagte der Geschäftsführer von Lublow Bedachungen, Marcel Lublow. „Die Mädchen und Jungen haben nicht nur etwas über Dächer und Baustellen erfahren, sondern selbst ausprobiert, gestaltet und gebaut.“ Dem Betrieb sei wichtig gewesen zu zeigen, „wie vielfältig unser Beruf ist und welche Werte dahinterstehen, von Teamarbeit über Verantwortung bis hin zu Sicherheit“. Besonders beeindruckend sei gewesen, mit welcher Neugier und Begeisterung die Kinder bei der Sache waren. „Wenn Kinder mit leuchtenden Augen nach Hause gehen und erzählen, was sie erlebt haben, dann haben wir viel erreicht. Solche Erlebnisse bleiben in Erinnerung und schaffen früh einen Bezug zum Handwerk“, so Marcel Lublow. WS