Nach erfolgreichen Produktionen wie „Pulcinella“, „Cendrillon“, „Rosenkavalier“ und zuletzt „Schwanensee“ widmet sich die Kreismusikschule nun einem der bedeutendsten Werke der europäischen Musikgeschichte: Ludwig van Beethovens 7. Sinfonie. Das Werk gilt als eines der rhythmisch prägnantesten und bewegungsreichsten Stücke des Komponisten und inspirierte bereits Richard Wagner zu seiner berühmten Bezeichnung als „Apotheose des Tanzes“.
Für die Aufführung hat Klavierlehrer Hans Hendrik Wielgosz eigens eine neue Fassung für ein zwölfköpfiges Klavier- und Percussion-Ensemble arrangiert. Auf der Bühne musizieren aktuelle Schülerinnen und Schüler der Kreismusikschule gemeinsam mit ehemaligen Absolventinnen und Absolventen, die für dieses Projekt eigens in die Prignitz zurückkehren.
Die choreografische Leitung übernimmt Ballettlehrerin Katharina Fährmann. Rund 40 Tänzerinnen im Alter von sechs bis zwanzig Jahren aus allen Ausbildungsgruppen ihrer Ballettklasse wirken an der Produktion mit. Gemeinsam entwickeln sie eine eigenständige Tanzfassung, die die Energie, Dynamik und Ausdruckskraft von Beethovens Musik sichtbar macht.
Entstanden ist ein generationsübergreifendes Projekt, das musikalische und tänzerische Ausbildung verbindet und zugleich zeigt, wie lebendig klassische Musik heute erlebt werden kann. Das Publikum erwartet eine besondere Inszenierung, in der sich die Kraft einer weltberühmten Sinfonie mit der Kreativität junger Musikerinnen, Musiker und Tänzerinnen verbindet. WS