„Die Geschichte von Bad Wilsnack als Kur- und Badeort reicht mittlerweile fast 100 Jahre zurück, und ich freue mich, dass wir dieser Tradition mit der Übergabe der Re-Zertifizierungsurkunde ein weiteres Kapitel hinzufügen können. Die Gemeinde ist ein Ort mit hoher Lebensqualität“, sagte René Wilke anlässlich der Übergabe. Bad Wilsnack habe viel erreicht, meinte die ehrenamtliche Bürgermeisterin Martina Richter. „Die Verknüpfung von Gesundheit, Kultur und Natur konzentriert an einem Ort ist für die Region einzigartig“, sagte sie.
Um das Prädikat „Heilbad“ zu erlangen, müssen Kurorte über ein natürliches Heilmittel des Bodens, das wissenschaftlich anerkannt und durch Erfahrung bewährt ist, verfügen. Nötig sind darüber hinaus therapeutisch nutzbare klimatische, bioklimatische und lufthygienische Bedingungen, leistungsfähige Kureinrichtungen zur Abgabe und zur Anwendung des Heilmittels, insbesondere ein Kurmittelhaus, einen Kurpark oder für den Kurbetrieb geeignete Grünflächen sowie Fachpersonal zur Diätberatung.
Zentrale Bausteine des Kurortbetriebs sind die Elbtalklinik der KMG, eine orthopädische und rheumatologische Fachklinik, in der Anschlussheilbehandlungen und Rehabilitationskuren besonders für Erkrankungen des Stütz- und Bewegungsapparates durchgeführt werden, sowie die Kristall Kur- und Gradier-Therme mit Saunadorf. Die Stadt mit ihren rund 2500 Einwohnerinnen und Einwohnern verfügt außerdem über einen Kurpark und einen Stadtpark.
„In der Entwicklung zum Gesundheitsstandort hat Bad Wilsnack in den letzten Jahren noch einmal einen deutlichen Schub gemacht und verfügt noch über einiges Potenzial“, so René Wilke. In der Gemeinde herrschten sehr gute klimatische Bedingungen. Sie ist geprägt von Grünflächen, Flüssen, Parks und Wald und eignet sich damit hervorragend als Kur- und Erholungsort. „Ich wünsche Bad Wilsnack und seinen Akteurinnen und Akteuren viel Erfolg auf dem weiteren Weg als staatlich anerkannter Kurort im Land Brandenburg“, betonte der Gesundheitsminister. Das Potenzial weiterzuentwickeln, sei „der Auftrag für die kommenden Jahre“, kündigte die ehrenamtliche Bürgermeisterin Martina Richter an. gd