Auch die Klassiker wie Dosenwerfen und Apfelfischen können ausprobiert werden. An das leibliche Wohl ist auch gedacht: von selbstgebackenem Kuchen bis hin zu Bratwurst, Nackensteak und kühlen Erfrischungen ist für alles gesorgt.
Das Highlight an diesem Tag wird die Eröffnung des Barfußpfades im Museumshof sein. Im diesjährigen Themenjahr war dieser im Rahmen der überregional beliebten Sonderausstellung „Barfuß durch Wittenberge“ erstmals im Museumsgebäude ausgestellt worden.
„Wir wissen ja oft gar nicht, über wie viel spannende Stadtgeschichte wir jeden Tag laufen“, erläutert der Museumsleiter Marcel Steller, „und am meisten Spaß macht Geschichte doch, wenn man sie ausprobieren kann!“ So wird man die neue Ausstellung nicht nur hautnah erleben, sondern sich selbst auch als Pflastersetzer probieren können. Unterstützt durch Dutzende große Abbildungen aus der Wittenberger Stadtgeschichte und erklärende Texttafeln wird der Barfußpfad nun eine dauerhafte Attraktion – auch außerhalb der Öffnungszeiten und stets bei freiem Eintritt.
Daneben werden die markanten Elbschifffahrtszeichen nach der Restaurierung wieder im Museumshof zu sehen sein – sozusagen als Vorbote zum Themenjahr 2027, das sich im Museum intensiv mit der Elbe beschäftigen wird. Im Zuge der Neugestaltung des Museumshofes waren bisher Fahrradbügel und Fahrradreparaturstation angeschafft und ein öffentlicher Bücherschrank aufgestellt worden. Auch kostenloses WLAN ist im Museumshof jetzt verfügbar.
Zum Tag der Industriekultur öffnen jährlich Brandenburger Orte der Industriegeschichte ihre Türen für besondere Angebote. Das Stadtmuseum – 1971 als Arbeiter- und Industriemuseum gegründet – zeigt zudem eine Ausstellung zum ehemaligen Singer- und Veritas-Nähmaschinenwerk. Der landesweite Aktionstag ist eine Initiative des Brandenburger Museumsverbandes und des Touristischen Netzwerks Industriekultur Brandenburg. dreDer Eintritt ins Museum ist am 8. August frei.