Ein warme Sünn liggt oewern Park. –
De Gärtner furwarkt mit sien Hark –
poor Aanten schwemm’ in’n Diek ümher-
de Wääg sünd binah minschenleer ...
Ein Lewark hoch in ’t Blaag jub’liert –
ein oll Mann mit sien’n Hund spaziert
un up ein Bänk, de schattig steiht,
dor maken sich drei Frugens breit. –
Sei drusen sachtens vör sich hen,
blot af un an, so denn un wenn,
lött ein von ehr ’n Gedanken fri ---
de annern hojahn’n lut dorbi! –
Doch millewiel wür sich ergäben,
dat sei nu wak – anfang’n tau räden,
un sich ok freugen so bilütten,
hüt hier so nett bisam’n tau sitten. –
Sei all’ sünd dankbor un taufräden,
noch oewer jeden Dag von ’t Läben. –
Just seggt de ein, schlohwitt dat Hoor,
„Ik bün all achtunsoebntig Johr. -
Glöwt ji mi dat, wenn ik erwähn:
Mi fählt bet hüt noch nich ein Tähn?”
„Dat glöw ik di, dat is woll wohr”,
nickköppt de nägst’, „ik hew mien Hoor,
bet up dat Waschen, nie behannelt;
Un wer as ik dörch ’t Läben wannelt -
gaut achtig Johr sünd ’t ok intwischen,
de brukt ok hüt kein Farw mangmischen!”
Nu mellt sich kroensch, as dat nu dücht,
de Drütt, de ok nich trüchstahn mücht:
„Wat ji woll wullt! --- Wat sall ik seggen! –
Ik will mi nich up ’t Strieden leggen ...
Dat ik de Öllst bün, is je klor,
mit mien gaut tweiunnägentig Johr! --
Doch wur ik stolz up bün, - mi freu:
Ik bün noch Jungfru! - Toi, toi, toi!”
Helmut Hillmann