In den vergangenen Wochen und Monaten waren die Module in Neresheim in Baden-Württemberg angefertigt worden, während in Pritzwalk die Vorbereitungsarbeiten für den Anbau getroffen wurden. „Von dem Moment an, als klar wurde, dass wir die Kardiologie wegen neuer gesetzlicher Vorgaben von Wittstock nach Pritzwalk umziehen müssen, war schnelles Handeln erforderlich“, sagt der Geschäftsführer der KMG-Standorte Wittstock und Pritzwalk. Man habe nicht viel Zeit, das Vorhaben so umzusetzen, dass der Umzug pünktlich zum erforderlichen Zeitpunkt Ende 2026 erfolgt. Hentschel: „Unsere Abteilung Baumanagement hat Großartiges geleistet und tut dies auch weiterhin. Ich freue mich, dass wir mit dem Modulanbau im Zeitplan liegen.“
Die Module sind die Kernstücke des Umbaus. Gleichzeitig müssen am Pritzwalker Standort aber auch die Kapazität der Intensivstation erweitert sowie eine IMC-Station für die intensive medizinische Überwachung von Patienten als Bindeglied zwischen Intensiv- und Normalstation errichtet werden. Zudem müssen Stationen und Funktionsbereiche umfangreich umstrukturiert und erweitert werden, so die Angaben des Unternehmens.
„Wir sind sehr glücklich darüber, dass unser Krankenhaus für die zukünftige Versorgung der Region nachhaltig aufgestellt wird“, betont Geschäftsführer Hentschel. Es sei bereits Medizintechnik der neuesten Generation für eines der beiden entstehenden Herzkatheterlabore bestellt worden. Das andere, erst wenige Jahre alte Labor zieht aus Wittstock um. Hentschel: „Ich möchte die Gelegenheit nutzen, mich bei den Kolleginnen und Kollegen vom Baumanagement ebenso für die hervorragende Arbeit zu bedanken wie bei allen Firmen, die am Umbau beteiligt sind. Ebenso möchte ich allen Kolleginnen und Kollegen und Patientinnen und Patienten an unserem Pritzwalker Klinikum meinen Dank aussprechen, dass sie die Umbaumaßnahmen geduldig begleiten. Wir freuen uns auf unser neues Krankenhaus.“ so