Module für Herzkatheterlabore im KMG Klinikum montiert
Vorbereitungen für den Umzug der Kardiologievon Wittstock nach Pritzwalk laufen auf Hochtouren

Module für einen Anbau an der KMG-Klinik werden geliefert.Fotos: M. Jahn/KMG Kliniken, KMG Kliniken
Pritzwalk. Anfang August wurden sechs Module an das KMG Klinikum Nordbrandenburg Standort Pritzwalk angeliefert und dort an den bestehenden Baukörper angebaut. Die Module bieten zukünftig Raum für zwei Herzkatheterlabore. „Wir sind sehr stolz darauf, dass wir hier für die Menschen in der Region etwas auf die Beine stellen, was die kompetente Versorgung insbesondere von Herzinfarktpatientinnen und Herzinfarktpatienten in der Region sichert und gleichzeitig durch Kooperationsmöglichkeiten unter anderem mit unserer Gefäßchirurgie neue Versorgungsmöglichkeiten schafft“, erklärt Christoph Hentschel, Geschäftsführer der Standorte Wittstock und Pritzwalk des KMG Klinikums Nordbrandenburg.Für die Menschen in der Prignitz und in Ostprignitz-Ruppin entstehe ein Versorgungsangebot, das es bisher in dieser Form nicht gebe. „Der Modulanbau ist ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg dorthin“, so Hentschel.

In den vergangenen Wochen und Monaten waren die Module in Neresheim in Baden-Württemberg angefertigt worden, während in Pritzwalk die Vorbereitungsarbeiten für den Anbau getroffen wurden. „Von dem Moment an, als klar wurde, dass wir die Kardiologie wegen neuer gesetzlicher Vorgaben von Wittstock nach Pritzwalk umziehen müssen, war schnelles Handeln erforderlich“, sagt der Geschäftsführer der KMG-Standorte Wittstock und Pritzwalk. Man habe nicht viel Zeit, das Vorhaben so umzusetzen, dass der Umzug pünktlich zum erforderlichen Zeitpunkt Ende 2026 erfolgt. Hentschel: „Unsere Abteilung Baumanagement hat Großartiges geleistet und tut dies auch weiterhin. Ich freue mich, dass wir mit dem Modulanbau im Zeitplan liegen.“

Die Module sind die Kernstücke des Umbaus. Gleichzeitig müssen am Pritzwalker Standort aber auch die Kapazität der Intensivstation erweitert sowie eine IMC-Station für die intensive medizinische Überwachung von Patienten als Bindeglied zwischen Intensiv- und Normalstation errichtet werden. Zudem müssen Stationen und Funktionsbereiche umfangreich umstrukturiert und erweitert werden, so die Angaben des Unternehmens.

„Wir sind sehr glücklich darüber, dass unser Krankenhaus für die zukünftige Versorgung der Region nachhaltig aufgestellt wird“, betont Geschäftsführer Hentschel. Es sei bereits Medizintechnik der neuesten Generation für eines der beiden entstehenden Herzkatheterlabore bestellt worden. Das andere, erst wenige Jahre alte Labor zieht aus Wittstock um. Hentschel: „Ich möchte die Gelegenheit nutzen, mich bei den Kolleginnen und Kollegen vom Baumanagement ebenso für die hervorragende Arbeit zu bedanken wie bei allen Firmen, die am Umbau beteiligt sind. Ebenso möchte ich allen Kolleginnen und Kollegen und Patientinnen und Patienten an unserem Pritzwalker Klinikum meinen Dank aussprechen, dass sie die Umbaumaßnahmen geduldig begleiten. Wir freuen uns auf unser neues Krankenhaus.“ so



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