Rentner wer de Jochen Köhn
un läwt all johrelang alleen.
Een Papagei, to siene Freud,
deelt mit em siene Einsamkeit.
He har ’ne halfdags Arbeitsstell
henn güng de Tied bet middags snell.
Tau Hus vull Ungeduld all sitt
sien Papagei, nömt wer he Kid.
Dat wer een bannig kloget Dierd,
sprök allens noh, wat he so hürt.
Wenn Jochen von sien Arbeit köm,
röp Kid: Ward Tied, is glieksen een!
He har ok telefonieren liert,
dadörch is manch Dummtüch passiert.
Jochen wer dat gornich recht:
Kid, lot dat noh, ens geih’t Di slecht!
Doch immer werrer har dat Dierd
sick mit denn Hörer amüsiert.
Een Middag an de Gordendör
leg’n föftig Zentner Kahlen vör.
Bi Jochen glieks de Gröschen föllt,
de het doch secker Kid bestellt.
Un Kid, de plinkert Jochen to:
Nu schimp man nich, dat is schon so!
Dit geiht to wied, dit ’s allerhand;
to Straf kümmst Du jitz an de Wand.
Dat Telefon hew ’k Di verboden,
dit kann ’k mi nich gefallen loten!
Hüng an de Wand he ganz alleen…
Un as Kid nu üm sick kiekt,
gradoewer he een Kruzifix erblickt.
Da hüngen nu de beiden Armen,
een Anblick wer ’t to’n Erbarmen,
as Sinnbild för dat Leed der Welt.
Kid flüstert: Inri, hest Du ok mol Kahl’n bestellt?
Hans Joachim Garlipp (*1915)