In Wittstock spielenErkrankte seit 2024 Tischtennis
Ein Leser weist auf das Angebot „PingPongParkinson“ hin

wittstock. Zum Beitrag „Sport und Inklusion“ im Wochenspiegel vom 11. April schrieb Frank Zühlke aus Wittstock:

Mit großem Interesse habe ich den Beitrag gelesen, zumal gestern Welt-Parkinson-Tag war und ich selbst betroffen bin. Eine feine Sache und vielen Dank an alle, die sich hier engagieren.

Ich erlaube mir aber an dieser Stelle darauf hinzuweisen, dass der Neuruppiner Sportverein „Die Maulwürfe“ nicht in Anspruch nehmen kann, erster Parkinson-Tischtennisstützpunkt im Landkreis OPR zu sein. In Wittstock wurde bereits 2024 ein Parkinson-Tischtennisstützpunkt eröffnet – der TTV Wittstock e. V. mit Peter Wittmann unter der Schirmherrschaft des PingPongParkinson Deutschland e.V. Ich selbst gehöre auch dieser Gruppe an, bin also Mitglied des TTV Wittstock und PingPongParkinson (PPP).

Die PPP-Gruppe spielt und trainiert jeden Montag ab 17 Uhr mit eigenem Bereich, aber auch gleichzeitig mit allen Tischtennisspielern in der Polthier-Sporthalle in Wittstock.

Ein Beginn in Neuruppin freitags ab 10 Uhr ist aus meiner Sicht nur gut, wenn die Möglichkeit besteht über 16 Uhr hinaus spielen zu können. Man bedenke, dass nicht jeder an Parkinson erkrankte Spieler nicht mehr im Berufsleben steht.

Zum Schluss noch eine kleine Bemerkung: Ein Tischtennisspieler bekommt „Ohrenschmerzen“ , wenn er im Zusammenhang mit Tischtennis das Wort Kelle hört, richtig ist Schläger. Frank Zühlke
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