Prignitz blüht auf
14 Kommunen präsentierten erstmals ihren für dieLandesgartenschau 2027 in Wittenberge geplanten Auftritt

Die Landesgartenschau 2027 in Wittenberge wirft ihre Schatten voraus: Bürgermeisterinnen und Bürgermeister sowie Vertreter der 14 beteiligten Kommunen unterstrichen mit einem gemeinsamen Banner ihre Unterstützung für das Projekt „Die Prignitz blüht auf“. Foto: Cartiér Schulz
Wittenberge. Ein starkes Signal für die Zukunft wurde gesetzt: Genau ein Jahr vor dem Start der Landesgartenschau Wittenberge 2027 (LAGA) haben die Tourismus- und Wirtschaftsförderung des Landkreises Prignitz und die Kommunen der Region ihr gemeinsames Projekt „Die Prignitz blüht auf“ erstmals öffentlich vorgestellt. Zum ersten Mal tritt damit die gesamte Reiseregion auf einer Gartenschau auf und nutzt damit auch die sich so bietende Chance, sich dabei gemeinsam zu präsentieren – weit über die eigenen Stadtgrenzen von Wittenberge hin­aus.

Das Herzstück des gemeinsamen Auftritts bildet das „Prignitz-Beet“, auf dem sich 14 Kommunen aus drei Landkreisen zusammenschließen. Ein besonderes Highlight der Gestaltung sind dabei die Wahrzeichen der beteiligten Orte, die mittels modernster 3D-Druck-Technologie gefertigt werden und so die regionale Identität auch greifbar machen.

Neben dem gärtnerischen Erlebnisraum wird auch ein über sechs Meter hoher Aussichtsturm den Besuchern einen Weitblick über die gesamte Reiseregion ermöglichen.

Höhepunkt des gemeinsamen Auftritts ist dabei ein begehbares Storchennest, das als Fotopunkt unter dem Motto „In der Prignitz gelandet“ auch emotionale Erinnerungen schaffen soll. Mike Laskewitz, Geschäftsführer der Wirtschaftsfördergesellschaft Prignitz WFG, betont die strategische Bedeutung des Vorhabens: „Dieses Projekt ist weit mehr als eine gärtnerische Schau. Es ist der Beweis, dass die Prignitz als Einheit wächst. Ein Gast denkt nicht in Verwaltungsgrenzen. Dass wir hier landkreis- und sogar länderübergreifend an einem Strang ziehen, setzt ein kraftvolles Signal für die wirtschaftliche und touristische Zukunft unserer Heimat.“

Ein besonderes Highlight wird der Fotopunkt unter dem Motto „In der Prignitz gelandet“ sein. Dieser wird von der Kiebitzberg-Gruppe aus Havelberg realisiert und verbindet modernes Design und regionales Handwerk miteinander. Renate Lewerken, Geschäftsführerin der Kiebitzberg-Gruppe, zur Kooperation: „Havelberg ist die Wiege der Prignitz. Als Familienunternehmen wollen wir den Besuchern zeigen, welche handwerkliche Qualität hier zu Hause ist, und ihnen einen Ort für bleibende Erinnerungen schenken. Der Fotopunkt steht sinnbildlich dafür, was entsteht, wenn wir unsere Kräfte bündeln: Kreativität, Handwerk und regionale Identität mit Strahlkraft.“

Die Informationsveranstaltung machte deutlich: Die Vorbereitungen laufen bereits auf Hochtouren. Neben dem Auftritt auf dem LAGA-Gelände sind zahlreiche begleitende Maßnahmen geplant – von gemeinsamen Marketingkampagnen über touristische Angebote bis hin zu Veranstaltungen in der gesamten Region. Mit dem Projekt „Die Prignitz blüht auf“ hat die Region schon frühzeitig ein Zeichen gesetzt.

Die folgenden Kommunen sind am Projekt beteiligt: Wittenberge, Amt Lenzen-Elbtalaue, Karstädt, Pritzwalk, Bad Wilsnack, Amt Putlitz-Berge, Groß Pankow, Plattenburg, Perleberg, Wittstock/Dosse, Neustadt (Dosse), Wusterhausen, Kyritz und auch Havelberg. WS
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