Ein Potpourri aus Autodidaktik, sporadischem Klavier- und Gesangsunterricht, mal hier eine Musical-Schulaufführung, mal dort ein abgebrochenes Musiklehramtsstudium – schließlich studiert Braun historische Musikwissenschaft und besucht zeitgleich den Hamburger Popkurs. Doch genau solche vermeintlichen Gegensätze, die ständige Suche, das Verzweifeln, das Scheitern und immer wieder Aufbrechen sowie die vielen unterschiedlichen und teils unkonventionellen musikalischen Einflüsse führen zu einem Stil, der eigenwillig ist und tief berührt. Dies schlägt sich auch in diversen verliehenen Auszeichnungen wider.
Laura Braun wagt sich mit unverkennbarer Stimme und pointiertem Klavierspiel in die dunkelsten Momente ihrer eigenen Lebensgeschichte. Bei ihren Konzerten gelingt ihr das Kunststück, ganz im Geiste der modernen Zeit einen Weg zu besingen, der Mut und Hoffnung schafft und auf dem auch laut gelacht werden darf. Diese Kombination aus Melancholie und Witz, Kritik und Widerstand sowie ständiger Selbstreflexion trifft das rasant wachsende Publikum der aufstrebenden Künstlerin mitten ins Herz.
Ein Abend mit Laura Braun ist eine emotionale Achterbahnfahrt, die aufwühlt, wieder versöhnt und noch viele Tage nachhallt. WSDas Konzert am 9. Juni