Ein Leben für die Wahrheit
Eine Ausstellung in Neuruppiner Kircheberichtet über den Pfarrer Albert Willimsky

Eine Ausstellung in der katholischen Kirche Herz Jesu in Neuruppin beschäftigt sich momentan mit dem Leben des Pfarrers Albert Willimsky, der 1940 im KZ Sachsenhausen ermordet wurde. Foto: Privat
Neuruppin. Seit der vergangenen Woche kann in der katholischen Kirche Herz Jesu in der Präsidentenstraße 86 in Neuruppin die Wanderausstellung „Albert Willimsky – ein Leben für die Wahrheit“ besucht werden. Die Ausstellung ist bis Ende August  jeweils von Montag bis Freitag von 9 bis 13 Uhr und zu anderen Zeiten nach Absprache zugänglich. Die katholische Pfarrei Heilige Gertrud von Helfta – Oberhavel-Ruppin lädt zu dieser Ausstellung ein.

Pfarrer Albert Willimsky (1890 – 1940) war der erste katholische Priester des Bistums Berlin, der Opfer der NS-Herrschaft wurde. Er starb am 22. Februar 1940 im Konzentrationslager Sachsenhausen.

Mit großem Mut und Gottvertrauen hat er an den Orten seines Wirkens (u. a. als Pfarrer von Gransee) das christliche Menschenbild gegen den Nationalsozialismus verteidigt. Deshalb wird er länderübergreifend in Deutschland und Polen als Streiter für die Wahrheit und Glaubenszeuge verehrt.

In der Ausstellung „Albert Willimsky – ein Leben für die Wahrheit“ werden die Lebensstationen des beeindruckenden Priesters, biografische Texte, bisher unveröffentlichte Lebenszeugnisse, Dokumente und Fotos präsentiert.

Die Ausstellung wurde in Trägerschaft des Vereins deo iuvante Friesack e.V. erarbeitet und von der Brandenburgischen Landeszentrale für politische Bildung gefördert. WS
Druckansicht