Netzeband bietet einen besonderen Theaterbesuch: Der historische Gutspark ist mit seiner magischen Kulisse wie geschaffen für Märchenaufführungen. Das Stück Hänsel und Gretel fügt sich ein in die Märcheninszenierungen der vergangenen Jahre. „Hänsel und Gretel ist ein Stück, das Kinder wirklich packt – nicht trotz, sondern wegen der Ernsthaftigkeit hinter dem Lustigen“, sagt Regisseur Axel Poike. „Kinder spüren, dass mehr dahinter steckt. Sie lachen trotzdem oder vielleicht genau deshalb.“
Wie alle Produktionen des Theatersommers Netzeband lebt auch „Hänsel und Gretel“ vom besonderen Zusammenspiel: Profis und Laien agieren Seite an Seite auf der Bühne. Genau diese Mischung ist es, die den Theatersommer seit 30 Jahren so einzigartig macht. Im Jubiläumsjahr 2026 feiert das Stück seine Wiederaufnahme: Letztes Jahr war die Nachfrage riesig, viele Familien gingen leer aus. Jetzt gibt es bis Ende August die Chance, das Verpasste nachzuholen.
Vorstellungen gibt es am 12., 19. und 26. Juli sowie am 2., 9., 16., 23. und 30. August. Der Theatersommer Netzeband wurde 1996 als Teil der integrierten Dorfentwicklung gegründet. Seit 30 Jahren verbindet das Theater künstlerische Qualität mit regionaler Identität und kultureller Bildung. Mit dem einzigartigen Masken- und Synchrontheater und dem legendären Figurentheater „Unter dem Milchwald“ hat sich Netzeband als kultureller Ankerpunkt im ländlichen Brandenburg etabliert. Seit dem Jahr 2021 wird Netzeband als einer von neun regionalen kulturellen Ankerpunkten durch das Land Brandenburg strukturell gefördert – ein Modellprojekt für Kulturentwicklung im ländlichen Raum. Die Temnitzkirche wird ganzjährig als Veranstaltungsort für Theater, Lesungen und Konzerte genutzt. Der Förderverein Temnitzkirche e. V. trägt den Theaterbetrieb und wird gefördert durch das Land Brandenburg, den Landkreis Ostprignitz-Ruppin und die Sparkasse OPR. WSKarten gibt es online bei reservix.de sowie in der Tourist-Info Rheinsberg und bei Herr Fontane in Neuruppin.