Ihr Konzept für den Garten ist die Mischung des Angebotes, meint die gelernte Floristin, die nicht den Anspruch auf gärtnerische Perfektion erhebt, sondern auf Vielfalt setzt. Ihren Garten öffnet sie zum 32. Mal. Den großen Zuspruch erklärt sie sich, weil viele Komponenten zusammenkommen. Es ist nicht allein der 4000 Quadratmeter große Garten mit den farblich abgestimmten Staudeninseln, sondern auch die Weite des Gartens an sich, dazu der Blick über die Wiesen in die Waldbucht, der große angegliederte Nutzgarten, der zur Insektenheimat umgestaltet wurde sowie das lange Gewächshaus mit Kartoffeln und Gemüse für die Selbstversorgung. Ergänzt wird das Gärtnerische durch eine Vielzahl von Dekorationen – von nostalgisch bis künstlerisch.
An kleinen Ständen werden zudem verschiedene Dinge angeboten, die zum Thema „Schönes und Naturnahes“ passen.
Kaffee und selbst gebackener Kuchen können bei einer Rundgangpause unter den vielen Sonnenschirmen, im Schatten der alten Bäume oder in der gediegenen „Engeley“ oder dem „Belvedere“ genossen werden.
Erstmalig in diesem Jahr ist, dass darüber hinaus noch eine Kunstausstellung besucht werden kann. Der ortsansässige Verein „Wald & Wiesen-Kultur e.V. lädt dazu in den ehemaligen Kuhstall des Hofes ein. Künstler der Gruppe „Havelkunst“ und weitere Künstler aus der Region werden ihre großformatigen Gemälde, die schwerpunktmäßig florale Motive darstellen, den Besuchern des Gartens präsentieren.
Mit dabei ist auch die 17-jährige Nele Flader aus Damerow mit ihrem Bild „In Gedanken versunken“. Die Jury des Kinder- und Jugendkultur-Preises Sachsen-Anhalt verlieh ihr dafür einen Anerkennungspreis. WSDie Vernissage beginnt um
11 Uhr. Dazu sind alle Besucher herzlichen eingeladen.