Zur Wahl stehen in diesem Jahr die Blaumeise, der Kugelspringer, der Große Abendsegler, das Eichhörnchen, die Blindschleiche und der Zitronenfalter. Sie repräsentieren unterschiedliche Lebensbereiche im Garten – vom Boden über Sträucher und Bäume bis in den nächtlichen Luftraum – und stehen beispielhaft für die tierische Vielfalt in Siedlungsräumen.
Alle Kandidaten werden auf der Website der Heinz-Sielmann-Stiftung ausführlich mit Text und Bild vorgestellt. Dort finden Interessierte ausführliche Informationen zur Lebensweise und ökologischen Rolle der jeweiligen Art und können direkt für ihren Favoriten abstimmen.
„Wer bei der Gartentierwahl abstimmt, unterstützt die Idee naturnaher Gärten und rückt ihre Bedeutung als Lebensraum in die öffentliche Wahrnehmung“, sagt Hannes Petrischak, Bereichsleiter Naturschutz und Naturerlebnis der Heinz-Sielmann-Stiftung. „Für Tiere zählt nicht, wie ordentlich ein Garten wirkt, sondern wie vielfältig er strukturiert ist. Totholz, Laub, heimische Gehölze und blütenreiche Flächen schaffen Bedingungen, die in unserer intensiv genutzten Landschaft immer seltener werden.“
Heimische Blühpflanzen bieten vielen Insekten Nahrung. Diese wiederum sind Nahrungsgrundlage für Vögel, Fledermäuse oder Reptilien. Laub- und Reisighaufen dienen als Überwinterungsquartier, alte Bäume mit Höhlen als Unterschlupf oder Nistplatz. Kurz gemähte Rasenflächen, exotische Zierpflanzen, Schottergärten oder versiegelte Bereiche hingegen reduzieren die Artenvielfalt deutlich.
Die Gartentierwahl findet 2026 bereits zum 14. Mal statt. Die Teilnahme ist kostenfrei und unkompliziert online möglich. Unter allen Abstimmenden wird als Hauptpreis ein Familien-Wochenende auf Gut Herbigshagen in Niedersachsen verlost – sowie viele weitere attraktive Preise. Die Abstimmung läuft bis Sonntag, 26. April. WSWeitere Informationen und das Online-Voting finden Sie unter:
www.sielmann-stiftung.de/gartentierwahl