Von einer Ton-Tasse aus dem alten Rom bis zu exzentrischen, modernen Gebilden wird die ganze Bandbreite ausgelotet. Kostbare Stücke stehen neben vielen alltäglichen aus Deutschland, Frankreich, Polen, Großbritannien, den Niederlanden und der Türkei. Der Kern stammt aus eigenen Beständen und von befreundeten Sammlern. Auch die Nachbarschaft steuerte eine Fülle vielfältiger ostalgischer Sammeltassen bei.
Ab 12 Uhr werden im Stundentakt Führungen, abwechselnd durch die Gutshauseinrichtung – einschließlich der vielfältigen Textilsammlung – und durch die Porzellansammlung durchgeführt. Vielerlei Stände, teils drinnen, teils draußen, werden Kunsthandwerk anbieten: Gestricktes und Gehäkeltes, Korbflechterei, Kinderschminken und der Weltladen. Weitere Anbieter sind willkommen. Der Förderverein hat auch wieder das große Angebot an Bildern im Gartensaal sowie antiquarische Bücher und Trödel bis hin zu vielen Antiquitäten im Zelt auf der Wiese.
In der Bibliothek gibt es Filzarbeiten von und mit der Künstlerin Masha Lofft – unter anderem für die Landesgartenschau 2027 in Wittenberge. Die besondere Attraktion im Raum darüber werden wieder die indischen Stoffe sein, die Fabrizia Morandi anbietet. Sie zeigt dieses Mal neben Kleidern und Tischdecken aus reiner Baumwolle auch Elegantes für zu Hause und unterwegs: Robes und Pyjamas in Musterkombinationen. Alles wird bereichert durch eine große Auswahl an Sarongs (Schals in großem Format). Die Stoffe werden mit der Blockdrucktechnik, einer alten indischen Meisterleistung, von Hand bedruckt – nicht nur für Damen interessant.
Auch in diesem Jahr werden die landwirtschaftlichen Oldtimer (Lanz-Traktoren) zu sehen sein, die im Gelände einige Runden drehen. Dann aber werden sie auf der anderen Straßenseite auf dem ehemaligen Gutshof bei der alten Brennerei, jetzt Metallrestaurierungswerkstatt, zu bewundern sein. Für das leibliche Wohl sorgen die Feldküche mit Fleischwaren und Suppe, eine Fischräucherei, ein Getränke- sowie ein Eiswagen. Wie immer gibt es Kaffee und das Kuchenbuffet in den Schlossräumen. „Es wird wieder bunt und unterhaltsam!“, verspricht der Verein. Ein Eintritt wird nicht erhoben, doch das Schloss kann Spenden gut gebrauchen. dre