Bei strahlendem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen kamen zahlreiche Teilnehmerinnen und Teilnehmer zusammen, um die Leistungen der vergangenen drei Wochen zu feiern. Den ersten Platz in der Teamwertung mit den meisten erradelten Kilometern sicherte sich das Team „Karstädt radelt“ mit 8336 km. Auf den zweiten Platz mit 6988 km fuhr das „Mehrgenerationenhaus“ Wittenberge, gefolgt von „Kreisvolkshochschule Prignitz“ auf Rang drei mit 4403 km. In der Sonderwertung „Kilometer pro Kopf“ setzte sich das Team „Rastlosen 3.0“ an die Spitze und bewies eindrucksvoll, dass auch kleinere Teams mit großem Engagement hervorragende Leistungen erzielen können. Zu zweit radelten sie 3601 km.
Doppelsieg! Als größtes Team des diesjährigen Stadtradelns wurde ebenfalls „Karstädt radelt“ ausgezeichnet. Insgesamt gingen 23 Radlerinnen und Radler für das Team an den Start und dürfen sich nun über den diesjährigen Wanderpokal freuen. Die Abschlussveranstaltung wurde von Jacqueline Fuhrmann, Radwegekoordinatorin der Prignitz, organisiert und durchgeführt. Gastgeber Dietmar Kremptner, Geschäftsführer des Elbtal Alpakahofs Breese, begrüßte die Gäste herzlich und lud sie zu einer kleinen Hofführung ein. Dabei erhielten die Teilnehmenden interessante Einblicke in die Haltung der Alpakas und konnten den Abend in entspannter Atmosphäre ausklingen lassen. „Ein besonderer Dank gilt Stefanie Helbig, Geschäftsführerin von Fahrrad Schukat, die den Wanderpokal für das größte Team, die Siegerpokale der Teamwertung sowie attraktive Preise aus dem Bereich Fahrradzubehör sponserte. Mit ihrem Engagement setzt das Unternehmen ein starkes Zeichen für die Förderung des Radverkehrs und unterstützt das Stadtradeln in der Prignitz als verlässlicher Partner“, betont Jacqueline Fuhrmann bei der Auszeichnung.
279 aktive Radler in 36 Teams, 68 971 gemeinsam zurückgelegte Kilometer auf 4959 Fahrten ist eine beeindrckende Bilanz des Aktionszeitraums vom 3. bis 23. Zumal und 11 Tonnen CO2 eingespart werden konnten. Zwar nahmen in diesem Jahr etwas weniger Menschen teil als 2025 – damals gingen 340 Aktive in 42 Teams an den Start –, dennoch wurden mit 68 971 Kilometern nahezu ebenso viele Kilometer erradelt wie im Vorjahr mit 70 640 Kilometern. Bemerkenswert ist das angesichts der Wetterbedingungen. Während die erste Hälfte des Aktionszeitraums von häufigem Regen geprägt war, machten in der zweiten Hälfte Hitzerekorde und Warnungen vor dem Eichenprozessionsspinner das Radfahren zur Herausforderung.„Das Stadtradeln zeigt jedes Jahr aufs Neue, was wir gemeinsam erreichen können. Dass wir trotz der schwierigen Wetterbedingungen nahezu an das Rekordergebnis des Vorjahres anknüpfen konnten, ist eine starke Leistung und spricht für die große Begeisterung der Menschen in der Prignitz für das Radfahren. Mein herzlicher Dank gilt allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern, den Teamkapitänen, unseren Unterstützern, Sponsoren sowie allen Partnern, die diese Aktion möglich gemacht haben. Gemeinsam setzen wir ein sichtbares Zeichen für nachhaltige Mobilität, Klimaschutz und eine fahrradfreundliche Prignitz“, sagt Christian Fenske, Geschäftsführer der Wirtschaftsfördergesellschaft Prignitz. Der Landkreis Prignitz und die Wirtschaftsfördergesellschaft Prignitz mbH bedankten sich bei allen Radlerinnen und Radlern.
„Ob auf dem Weg zur Arbeit, zur Schule, beim Einkauf oder in der Freizeit – jeder einzelne Kilometer hat dazu beigetragen, ein Zeichen für nachhaltige Mobilität und aktiven Klimaschutz zu setzen. Ein ebenso herzliches Dankeschön gilt allen Unterstützern der Aktion – den Kommunen, Vereinen, Schulen, Unternehmen, Institutionen sowie den vielen ehrenamtlich Engagierten. Ohne ihre Unterstützung und ihr Engagement wäre eine Kampagne dieser Größenordnung nicht möglich. Ein besonderer Dank gilt den regionalen Partnern, die das Stadtradeln mit Sachpreisen, Veranstaltungsorten und persönlichem Einsatz bereichert haben. Sie zeigen, wie wichtig die Zusammenarbeit für eine fahrradfreundliche und lebenswerte Prignitz ist“, resümiert Jacqueline Fuhrmann. dre