Frischer Anstrich mitkünstlerischem Anspruch Schüler des Marie-Curie-Gymnasiums bemalten erneut den Erinnerungsort an der ehemaligen Badeanstalt
Die Schülerinnen und Schüler des Marie-Curie-Gym-nasiums bei der Arbeit. Fotos: Kathrin LockenvitzWittenberge. Das Ergebnis ist nun sichtbar: Die Kunstlehrerin Kathrin Lockenvitz und Schülerinnen und Schüler des Marie-Curie-Gymnasiums haben die letzten Tage vor den Sommerferien genutzt, um dem Rast- und Erinnerungsort an der ehemaligen Badeanstalt einen frischen Anstrich zu verleihen.Der Erinnerungsort war bereits im Jahr 2022 im Rahmen einer Projektwoche gestaltet worden. Damals bemalten Kathrin Lockenvitz und Schülerinnen und Schüler der achten bis elften Klassen insgesamt 30 Betonblöcke und versahen sie mit einem Mosaik aus Scherben. Witterungseinflüsse hatten in den vergangenen Jahren jedoch ihre Spuren hinterlassen: Die Farbe war an vielen Stellen verblasst und Teile des Mosaiks hatten sich gelöst. Nun erhielten die Sitzflächen einen neuen blauen Anstrich. Die Bereiche, in denen Mosaiksteine fehlten, wurden kreativ mit Graffiti-Motiven neu gestaltet. Dank des Engagements der Schülerinnen und Schüler präsentiert sich der Erinnerungsort an der ehemaligen Badeanstalt nun wieder in einem ansprechenden Zustand und lädt zum Verweilen ein.Im September 2022 wurde der Rast- und Erinnerungsort am Standort der ehemaligen Wittenberger Badeanstalt eingeweiht. Das Projekt entstand auf Initiative des Rotary Clubs Prignitz, der das Vorhaben mit den Wirtschaftsjunioren Prignitz ins Leben rief. Zu den weiteren Projektbeteiligten gehörten neben Kunstlehrerin Kathrin Lockenvitz und den Schülerinnen und Schülern des Marie-Curie-Gymnasiums die Stadtverwaltung Wittenberge, die Firma Eggers Umwelttechnik, die Bauzimmerei Mirko Gierz, die Firma PSK Metall- und Anlagenbau, die Firma Metallbau Wille sowie die IOI Oleo GmbH mit ihrem Standort in Wittenberge.Zum Rastplatz gehören 30 Betonblöcke, die bereits im Herbst 2021 aufgestellt wurden. Im Anschluss gestalteten die Schülerinnen und Schüler diese. Ergänzt wurden die Betonblöcke durch Sitzflächen der Bauzimmerei Mirko Gierz. Die Firma Metallbau Wille aus Weisen fertigte zudem Tischplatten für die beiden entstandenen Sitzecken. Darüber hinaus wurden Abfallbehälter und Fahrradständer aufgestellt. Eine Informationstafel vermittelt Besucherinnen und Besuchern die Geschichte des Ortes. Sie informiert über Willi Stubbenhagen, den wohl bekanntesten Schwimmmeister der Elbestadt, sowie über die ehemalige Badeanstalt, die im Jahr 1994 abgerissen wurde. dre