Der jährliche Investitionsbedarf wird von den Krankenkassen und der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) auf etwa sieben bis acht Milliarden Euro bei Krankenhäusern beziffert. Die Bundesländer stellen jedoch laut vdek nur vier Milliarden Euro jährlich zur Verfügung. Auch bei den stationären Pflegeeinrichtungen kämen die Länder ihrer Investitionsfinanzierung nicht genügend nach. Der Bund sei ebenso gefordert, Investitionen im Bereich Hitzeresilienz zu tätigen, so der Krankenkassen-Verband. Die Gelder dafür sollten aus dem Sondervermögen Infrastruktur und Klimaneutralität kommen. Darüber hinaus braucht der Klimaschutz klare Rahmenbedingungen, um insbesondere Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen im Bereich von Extremwetterlagen kompetenter und resilienter zu machen. Zudem spricht sich der vdek für einen nationalen Hitzeschutzplan mit einheitlichen Standards aus.
Auch die Ersatzkassen engagieren sich nach Angaben des vdek für das Thema Klima und Gesundheit. So werde etwa die Förderung altersgerechter Mobilität mit dem Fokus auf Hitzeextreme in den Kommunen verfolgt. Ziel sei zudem, Pflegebedürftige gezielt über Gesundheitsrisiken aufzuklären und wirksam zu schützen. Die Ersatzkassen und auch der vdek engagieren sich ebenso in regionalen Bündnissen und vorhandenen Netzwerken zum Hitzeschutz. gd