Wildhecken dienten in unserer Region historisch nicht nur als natürliche Zäune und Holzlieferanten, sondern auch als essenzielle Hausapotheke und Nahrungsquelle. Gleichzeitig sind sie bis heute ein unverzichtbares Futterlager für heimische Singvögel. Während des dreistündigen Programms begeben sich die Teilnehmenden auf einen gemeinsamen Streifzug durch das Gelände rund um das Besucherzentrum, um die verschiedenen Früchte sicher bestimmen zu lernen.
„Viele Menschen kaufen exotische Trendfrüchte im Supermarkt und ahnen gar nicht, dass Vitaminbomben wie Aronia, Hagebutte oder Bocksdorn direkt vor unserer Haustür wachsen“, betont Workshop-Leiterin Maria Gemind. „Mir ist wichtig zu zeigen, wie einfach und schmackhaft sich diese regionalen Schätze im Alltag verarbeiten lassen – ganz ohne lange Transportwege.“
Im Anschluss an den Rundgang stehen die vielseitigen Nutzungsmöglichkeiten im Mittelpunkt: Wie lassen sich die Früchte zubereiten, welche gesundheitlichen Eigenschaften zeichnen sie aus und wie konserviert man die Vitamine am besten für den Winter? Abgerundet wird der Nachmittag durch feine Kostproben. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.
Der Workshop findet am Samstag, dem 19. September, von 13 bis 16 Uhr unter der Leitung von Maria Gemind direkt im und am NABU-Besucherzentrum Rühstädt statt. Der Teilnahme ist kostenfrei – über Spenden freuen sich die Veranstalter. WSAnmeldung und Rückfragen unter Tel. 03877 / 806555) oder per E-Mail (info@nabu-ruehstaedt.de) an das NABU-Besucherzentrum Rühstädt.