Wie fahrradfreundlich
ist die Prignitz?
Radreiseregion Prignitz
ruft zur Teilnahme am
ADFC-Fahrradklima-Test
2026 auf

Pereberg. Wie gut lässt es sich in der Prignitz mit dem Fahrrad unterwegs sein? Wo sind Radwege komfortabel und sicher – und wo gibt es noch Verbesserungsbedarf? Beim ADFC-Fahrradklima-Test 2026 sind die Erfahrungen der Menschen gefragt, die täglich, in ihrer Freizeit oder im Urlaub mit dem Rad in der Region unterwegs sind.

Vom 1. September bis 30. November 2026 können Radfahrerinnen und Radfahrer beim bundesweiten Fahrradklima-Test des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) die Fahrradfreundlichkeit ihrer Stadt oder Gemeinde bewerten. Die Wirtschaftsfördergesellschaft Prignitz mbH ruft deshalb gemeinsam mit den Kommunen der Region zu einer möglichst breiten Beteiligung auf.

Gerade für kleinere Städte und Gemeinden zählt jede Teilnahme: Bei Kommunen mit bis zu 100 000 Einwohnern sind mindestens 50 Teilnahmen erforderlich, damit eine statistisch abgesicherte Auswertung erfolgen kann. Deshalb lautet der gemeinsame Aufruf für die Prignitz: 50 Stimmen für unsere Kommune – mitmachen und das Radfahren vor Ort bewerten! Je mehr Radfahrerinnen und Radfahrer teilnehmen, desto genauer wird das Bild davon, was bereits gut funktioniert und an welchen Stellen Verbesserungen notwendig sind.

Dabei geht es nicht nur um einzelne Radwege. Gefragt wird beispielsweise nach dem Sicherheitsgefühl beim Radfahren, dem Zustand der Infrastruktur, der Führung des Radverkehrs und dem allgemeinen Stellenwert des Fahrrads vor Ort.

Gute Radwege sind wichtig für die Einheimischen wie auch für Gäste. Als Radreiseregion hat das Fahrrad für die Prignitz eine besondere Bedeutung. Zahlreiche regionale und überregionale Routen führen durch die Region und machen die abwechslungsreiche Landschaft zwischen Elbe, Stepenitz und Dosse mit dem Fahrrad erlebbar.

Eine attraktive und sichere Radinfrastruktur ist dabei nicht allein ein touristischer Standortfaktor. Sie verbessert zugleich die Mobilität und Lebensqualität der Menschen, die hier leben. Ob auf dem Weg zur Arbeit, zur Schule oder zum Einkaufen, bei der Feierabendrunde oder auf einer längeren Radtour – gute Bedingungen für den Radverkehr kommen der gesamten Region zugute.

„Als Radreiseregion möchten wir unseren Gästen ein attraktives und gut nutzbares Radwegenetz bieten“, sagt Jacqueline Fuhrmann, Radwegkoordinatorin der Wirtschaftsfördergesellschaft Prignitz mbH. Mindestens genauso wichtig sei aber, dass sich die Menschen, die hier leben, gern und sicher mit dem Fahrrad bewegen können. Fuhrmann: „Sie kennen die Strecken und wissen, wo es gut läuft und wo noch Handlungsbedarf besteht. Genau diese Erfahrungen brauchen wir. Deshalb hoffen wir, dass möglichst viele Prignitzerinnen und Prignitzer beim Fahrradklima-Test mitmachen.“

2026 richtet sich der Blick erstmals noch stärker auf die jüngere Generation. Mit einer eigenen Befragung können auch Kinder und Jugendliche ihre Erfahrungen mit dem Radfahren einbringen. Wie sicher fühlen sie sich auf ihren täglichen Wegen? Wo gibt es Schwierigkeiten? Und was müsste sich verändern, damit sie häufiger und selbstständiger mit dem Fahrrad unterwegs sein können? Auch diese Rückmeldungen können wertvolle Hinweise für die zukünftige Gestaltung einer sicheren und familienfreundlichen Radinfrastruktur geben.

Der ADFC-Fahrradklima-Test läuft vom 1. September bis zum 30. November 2026. Die Teilnahme erfolgt online und nimmt nur wenige Minuten in Anspruch. Direkt zum ADFC-Fahrradklima-Test 2026: https://fkt.adfc.de/ oder QR-Code scannen.

Die Ergebnisse werden im Frühjahr 2027 veröffentlicht. Sie zeigen, wie Radfahrende die Bedingungen in ihrer Kommune einschätzen, und ermöglichen zugleich Vergleiche mit anderen Städten und Gemeinden. Die Wirtschaftsfördergesellschaft Prignitz ruft daher auf: Mitmachen, weitersagen und gemeinsam die 50 Stimmen für die eigene Kommune erreichen! Denn jede Rückmeldung hilft dabei, die Bedingungen für den Radverkehr weiterzuentwickeln – und die Prignitz als lebenswerte Region und attraktive Radreiseregion weiter zu stärken. WSTeilnehmen
und die Mobilität
in der Region
unterstützen!





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