Mit dem Elberadwegsichtbar werden
Betriebe können sich noch bis 20. September
für die Vermarktung über Broschüre und
Webseite des Elberadweges melden

Foto: Jacqueline Fuhrmann
Prignitz. Der Elberadweg gehört zu den bekanntesten und beliebtesten Radfernwegen Deutschlands – und bietet damit auch den touristischen Betrieben in der Prignitz eine attraktive Möglichkeit, auf sich aufmerksam zu machen. Für 2027 werden Gastronomie- und Beherbergungsbetriebe im Umkreis von bis zu sieben Kilometern zur Elbe gesucht, die sich über die offiziellen Vermarktungskanäle des Elberadweges präsentieren möchten.

Dazu gehören insbesondere die Broschüre zum Elberadweg sowie die Webseite des Elberadweges. So können sich Gastgeber und Gastronomen genau dort präsentieren, wo sich Radreisende vor und während ihrer Tour über Übernachtungs- und Einkehrmöglichkeiten informieren.

Das Potenzial ist groß: Laut ADFC-Radreiseanalyse 2025 belegt der Elberadweg Platz 1 der meistbefahrenen Radfernwege Deutschlands. Radreisende mit mindestens drei Übernachtungen geben durchschnittlich rund 133 Euro pro Person und Tag aus. Auch in der Prignitz ist die Nachfrage sichtbar: Aktuelle Zählungen zeigen für den rund 90 Kilometer langen Abschnitt im Lenzener Bereich an Wochenendtagen durchschnittlich 134 Radfahrende.

„Mit der gemeinsamen Vermarktung möchten wir dafür sorgen, dass die Radreisenden nicht nur den Elberadweg und unsere Landschaft wahrnehmen, sondern auch die Gastgeber und Gastronomen entlang der Strecke entdecken. Die Präsenz in der Broschüre und auf der Webseite des Elberadweges bietet den Betrieben die Chance, genau diese Zielgruppe direkt zu erreichen und mehr Gäste zum Einkehren und Übernachten zu gewinnen“, sagt Jacqueline Fuhrmann, Radwegekoordinatorin der Wirtschaftsfördergesellschaft Prignitz mbH.

Parallel dazu wird der Elberadweg im Projekt „Elberadweg Goes Future“ weiterentwickelt. Eine aktuelle Onlinebefragung richtet sich auch an die touristischen Betriebe entlang der Strecke. Ihre Erfahrungen und Einschätzungen sollen helfen, Bedarfe zu erkennen und den Radweg als touristisches Angebot zukunftsfähig weiterzuentwickeln.

Wer seinen Gastronomie- oder Beherbergungsbetrieb 2027 über die Broschüre und Webseite des Elberadweges vermarkten möchte, kann sich noch bis zum 20. September 2026 bei Jacqueline Fuhrmann, Radwegekoordinatorin der Wirtschaftsfördergesellschaft Prignitz mbH, unter 03876-30741920 oder info@dieprignitz.de melden. WS

Onlinebefragung unter: https://umfrage.elberadweg.de

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