Am Standort Pritzwalk profitiert die Klinik für Gastroenterologie, Onkologie, Infektionskrankheiten und allgemeine Innere Medizin von einer modernen Infrastruktur: Die radiologische Abteilung ist mit neuester Medizintechnik ausgestattet und ermöglicht unter anderem Diagnosen mittels MRT, die in Wittstock nicht möglich waren. Besonders bedeutsam ist die nun räumliche Nähe zur Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Minimal Invasive Chirurgie unter der chefärztlichen Leitung von Dr. Arnd Müller. Die Patienten beider Abteilungen werden gemeinsam auf einer interdisziplinären Station versorgt. Diese enge Verzahnung war bislang nur am Standort Kyritz möglich, wo Dr. Liebig und Dr. Müller bereits seit über zehn Jahren erfolgreich zusammenarbeiten.
Gastroenterologie und Viszeralchirurgie ergänzen sich in der Versorgung von Patienten mit Erkrankungen der inneren Organe auf ideale Weise. Während Internisten Diagnose, medikamentöse Behandlung und Nachsorge übernehmen, sind Chirurgen auf operative Eingriffe spezialisiert. Viele Patienten durchlaufen beide Bereiche. Sie profitieren nun davon, dass beide Fachdisziplinen ohne Standortwechsel eng abgestimmt handeln können. Das gilt besonders bei komplexen Krankheitsbildern wie entzündlichen Darmerkrankungen, Gallensteinkomplikationen oder Divertikulitis, bei denen ein nahtloses Ineinandergreifen beider Fachrichtungen entscheidend ist. Auch ältere Patienten mit Begleiterkrankungen profitieren von einer ganzheitlichen Betreuung, die internistische und chirurgische Expertise unter einem Dach vereint. „Ich bin überzeugt, dass die enge Zusammenarbeit der beiden Abteilungen die Behandlungsqualität am Standort Pritzwalk nachhaltig stärken wird“, sagt Christoph Hentschel, Geschäftsführer des KMG Klinikums Nordbrandenburg Standort Pritzwalk. WS