Die Pumpe der Firma Börger schafft bis zu 5000 Liter pro Minute. Das entspricht 300 000 Litern in einer Stunde. Damit können auch bei Hochwasser größere Wassermengen abgepumpt werden. Die Pumpe ist auf einem Abrollrahmen verbaut, der Transport erfolgt über ein Wechselladerfahrzeug. Die Stromversorgung ist über ein Dieselstromaggregat mit einer Leistung von 60kVA abgesichert. Das ist auch unabhängig von der Pumpe einsetzbar.
Finanziert wurde die Anschaffung aus Eigenmitteln des Landkreises in einer Höhe von insgesamt über 163 000 Euro. „Wir können nicht entscheiden, wann und wo das nächste starke Unwetter aufzieht. Aber wir können dafür sorgen, dass unsere Einsatzkräfte möglichst gut darauf vorbereitet sind. Mit dieser Anschaffung haben wir in die Sicherheit der Prignitzer und Prignitzerinnen investiert“, betont Landrat Christian Müller (SPD).
Mit der Hochleistungspumpe wurde ein Aggregat noch aus DDR-Zeiten ersetzt. „Die bisherige Pumpe hat uns viele Jahre begleitet. Mit der neuen Anlage sind wir aber technisch deutlich besser aufgestellt“, erklärt Marcus Bethmann, Leiter des Brand- und Katastrophenschutzes. „ei größeren Schadenslagen müssen wir in der Lage sein, schnell eine große Menge an Wasser zu bewegen. Ganz gleich, ob wir nach Starkregen überflutete Bereiche leerpumpen oder Löschwasser befördern müssen – dafür brauchen wir zuverlässige und leistungsfähige Technik. Außerdem können wir so auch verunreinigtes Wasser mit einer Partikelgröße von bis zu 80mm pumpen, was mit den herkömmlichen Feuerwehrpumpen nicht möglich ist.“ WS